Archiv der Kategorie Aktionen & Aktivitäten
Überraschung auf vier Pfoten
2.9.2010 von Michaela Barth.
Besucher der ganz besonderen Art empfingen die Bewohnerinnen und Bewohner des St. Michael-Zentrums, der Diakonie Weiden. Für Abwechslung und große Freude sorgten diesmal Hündin Bella, zwei Hasen und ein Meerschweinchen. Beim Anblick dieser außergewöhnlichen Überraschung auf vier Pfoten erstrahlten so manche Gesichter und das Streicheln und Halten, der kuscheligen Vierbeiner erwärmte Herz und Seele.
Mit vier Kindern als Mittler zwischen den Tieren und den Senioren war Sabine Gruber vom Erlebnisbauernhof in Lückenrieth erschienen und hatte eine liebevolle Idee in die Tat umgesetzt. Sie war der Einladung der Gerontopsychatrischen Fachkraft Hermine Strunz und Renate Buchfelder gefolgt und erschien mit ihrem vierbeinigen Ensemble zum ersten Mal im St. Michael-Zentrum in der Leimbergerstrasse 44 in Weiden.
Die Intension des Projekts war es mit den Tieren, ganz eigene, gefühlvolle „Saiten“ im Menschen anzurühren, die so manches Mal auf andere Art und Weise nicht zum Klingen gebracht werden können. Zudem erfreuten die Mädchen Franziska und Vanessa, die aufmerksame Zuhörerschaft mit dem Vorlesen von Geschichten.
Dieser Besuch soll kein Einzelfall gewesen sein, und so waren alle hoch erfreut, als Frau Gruber weitere Besuche mit Kindern und Tieren im Hause ankündigte.

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Genuss fürs Gemüt
13.8.2010 von Michaela Barth.
Musikcafé im Michaelszentrum erfreut Senioren
Einen Genuss für Gaumen, Ohr und Gemüt erlebten die Senioren des St.-Michael-Zentrums der Diakonie Weiden wieder beim Besuch des ins Musikcafés. Einmal im Monat lädt das Team um Hermine Strunz (Gerontopsychatrische Fachkraft) und Renate Buchfelder alle Bewohner, Angehörige und Gäste des Hauses zu einem solchen geselligen Nachmittag ein.
Dabei gibt es selbstgebackenen Kuchen und Torten, frischen Kaffee und leckere Eisbecher. Musikalischen Schwung garantierte Bernhard Hösl mit seinem Akkordeon, der mit vertrauten alten Weisen aus dem Volksliedergut unterhielt. Hermine Strunz und Renate Buchfelder animierten die in der Caféteria anwesenden Bewohner und Gäste zum Mitsingen und Schunkeln.
“Das machen wir wieder” lautete die einhellige Meinung der begeisterten Besucher. Schon in vier Wochen. Dann heißt es aufs Neue: “Auf ins Musikcafé!”

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Senioren-Olympiade - Sich regen, bringt Segen
18.7.2010 von Michaela Barth.
Das diesjährige Sommerfest des St. Michael-Zentrums, der Diakonie Weiden, stand unter dem Motto “Sich regen, bringt Segen”. Der Wettergott meinte es gut und ließ es für die Spiele nicht ganz so heiß werden.
Das Sozialteam Hermine Strunz (Gerontopsychiatrische Fachkraft), Sonja Rummler (Pflegedienstleitung), Hans-Joachim Grajer (Sozialdienst) und Renate Buchfelder machten die Olympischen Spiele zum Thema des Festes, bei dem Spaß und Abwechslung im Vordergrund standen.
Gegen 11.20 Uhr fand auf der Terrasse die Begrüßung der anwesenden Bewohner und Gäste statt gefolgt von einer Andacht. Und dann hieß es: Lasset die Spiele beginnen: Im barrierefreien Garten war ein Parcours mit 8 Sportstationen angelegt worden.
Die erste Station, das Torschießen, je nach eigenem Können musste man hier drei Bälle ins Tor schießen oder werfen. Weiter ging es zur Tennisbalance, hier wurde auf Zeit ein Tennisball auf einem Schläger balanciert. Zu großer Belustigung führte die dritte Station, der Sockenweitwurf, bei dem ein Paar zusammengesteckte Socken möglichst weit geworfen werden sollte. Es folgte dann Dosenwerfen und Eimerzielwurf. Etwas schwieriger wurde es dann am Nagelbrett, hier durften die Bewohner ihre handwerklichen Fähigkeiten unter Beweis stellen und Nägel in ein Brett schlagen, natürlich mit Hilfestellung. Die vorletzte Station hieß Luftballonexplosionen, hier hingen Luftballons, teils mit Wasser gefüllt, an einer Leine und mussten mit einem Nagel am Stockende zum zerplatzen gebracht werden, was gar nicht so einfach war. Zu guter Letzt hieß es Korbwerfen, hier hatte man drei Versuche, um den Ball in den Korb zu werfen.
Natürlich standen an jeder Station Helfer, die den sportbegeisterten Bewohnern mit Rat und Tat zur Seite standen. Jeder Teilnehmer bekam eine Teilnehmerkarte, die an jeder Station abgestempelt wurde. Zum Schluss bekam jeder Olympionike, eine Urkunde überreicht und sogar einen kleinen Rekord gab es zu verzeichnen, da eine Bewohnerin das Tennisbalancieren über 6 Minuten durchhielt.
Um zwischendrin die Füße zu kühlen wurde am Teich eine Kneippstation eingerichtet. Für das leibliche Wohl sorgte das Küchenteam unter Leitung von Franz Wirth mit leckeren Grillangeboten, leckerem Kaffee und Kuchen und frischen Eisbechern mit Erdbeeren.
Der ganze Nachmittag wurde musikalisch von Norbert Fiedler begleitet, der mit stimmungsvollen Lieder frischen Schwung ins Zelt brachte.
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“Karawane erreicht die rettende Oase!”
18.7.2010 von Michaela Barth.
In diesem Fall in Form einer italienischen Eisdiele am alten Rathaus! 19 Personen in Rollstühlen und mit Rollatoren, allesamt Bewohner des St. Michael-Zentrum der Diakonie in Weiden, wagten den Ausflug von der Leimberger Str. zum Marktplatz.
Gerontopsychatrische Fachkraft Hermine Strunz und Renate Buchfelder, zuständig für die “Lebensbegleitung” der ihnen Anvertrauten, führten die Karawane an und nach einer Runde durch die Marktstände Weidens konnte man sich an erfrischenden Getränken und Eis laben. Bei einigen Stunden im Herzen der Altstadt Weidens werden manche Erinnerungen der meist betagten Bewohner geweckt, vertraute Läden und Ecken wiederentdeckt oder Neues bestaunt. Es bedeutet ein “Raus” aus dem gewohnten Alltag - mit allen Sinnen wird das Markttreiben erlebt und bereichert kehrt man nach einer Verschnaufpause wieder heim.
2 Wochen vorher fand der erste Ausflug dieser Art zum Unteren Markt statt und eine angebotene Wiederholung wurde mit großer Freude seitens der Bewohner, nun sogar in erweiterter Runde, begrüßt. Möglich ist die attraktive Aktion nur aufgrund vieler Helfer: 76 Räder müssen von den 19 Paar Beinen zugehöriger Betreuer, Angehöriger und Ehrenamtlicher begleitet und bewegt werden. Um auch in Zukunft mit Erlebnissen dieser Art ein Stück Lebensfreude zu schenken, sucht das St. Michael-Zentrum weitere Ehrenamtliche, die sich hier einbringen möchten. Kontakt kann über Tel. Nr. 0961 / 63493-492 aufgenommen werden.

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Rosen und Herzen zum Muttertag
15.5.2010 von Michaela Barth.
Am Dienstag den 11. Mai 2010 feierten die Bewohner des St. Michael-Zentrums in Weiden Mutter- und Vatertag zusammen mit der Einrichtungsleitung Günter Daubenmerkl und dem Sozialteam, bestehend aus Gerontofachkraft Hermine Strunz, Renate Buchfelder, Sozialdienst Hans-Joachim Grajer und der Pflegedienstleitung Sonja Rummler-Trinkner. Gegen 15.00 Uhr war die Cafeteria im Erdgeschoss bis auf den letzten Platz gefüllt. Mit einer herzlichen Ansprache begrüßte Günter Daubenmerkl, der Einrichtungsleiter, die erschienen Gäste.
Als kleine Sondereinlage gab es ein Geburtstagsständchen für Frau Zeller, die ein “Herzerl mit einem Kerzerl” überreicht bekam. Für die Seniorinnen und Senioren gab es frischen Kaffee und leckere kleine Herztörtchen. Im Anschluss wurde an alle Mütter rosa und rote Papierherzen mit netten “Sprücherln”, wie:
“Liebe Mama, du sollst wissen,
Jeder braucht sein Ruhekissen,
Wo er Kräfte schöpft im Nu,
Diese Kraft, die gibst nur du.”
oder
“Ich schenke dir zum Muttertag,
mein kleines Herz . . .
weil ich dich mag”
Eine besondere Überraschung war der Neustädter Kindergarten, der zu Besuch kam und mit einem kleinen gesanglichen Auftritt, die Herzen der Bewohner zu Freude rührte. Ein Teil verkleidet als Marienkäfer marschierten durch den Saal und die Senioren und Seniorinnen klatschten begeistert Beifall. Zum Schluss wurde noch das Alter aller 11 Kinder gezählt, die es zusammen auf stolze 60 Jahre brachten, was aber nicht reichte um die älteste Dame im Saal mit 96 Jahren zu überrunden.
Nach dem Auftritt der Kinder gab es für alle noch Bowle und nun bekamen auch die Väter ihre blauen Vatertagsherzen überreicht. Auch hier wieder mit netten “Sprücherln” verziert:
“Unser Vati, welch ein Glück, ist doch unser bestes Stück.
Immer ist er froh und heiter, spielt mit mit auch Hoppe Reiter.
Ich will ihm ein Küsschen geben.
hoch soll unser Vati leben!”
oder
“Lieber Papa, eins ist klar
bist meistens einfach wunderbar.
Doch manchmal denke ich auch,
wie wärst Du wohl ohne Bauch
und was ist mit Deinen Haaren,
wie war es, als sie noch da waren.
Aber ich will nicht mir Dir zanken,
sondern Dir herzlichst danken!”
Auch die Küche hatte sich neben dem köstlichen Kuchen, eine besondere süße Überraschung einfallen lassen, Mousse au Chocolate im Glas. Zum Abschluss verteilte Einrichtungsleiter Günter Daubenmerkl an alle Damen eine rote Rose und die Väter bekamen von der Pflegedienstleitung Sonja Rummler-Trinkner eine Flasche Max Reger Dunkel überreicht.
Glücklich und beseelt verließen alle gegen 17.00 Uhr die Cafeteria. Wieder einmal haben die Senioren gezeigt, dass es Ihnen immer noch Spaß macht zu feiern!
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Bunte Bänder tanzen im Wind
7.5.2010 von Michaela Barth.
Wie jedes Jahr zog der Mai auch 2010 wieder ins Land. Am Montag den 03. Mai feierte auch das St. Michael-Zentrum der Diakonie Weiden ihr jährliches Maifest mit dem traditionellen Aufstellen des Maibaums. Leider war das Wetter nicht so schön, so dass die Feier nicht, wie geplant, draußen auf der Terrasse stattfinden konnte.
Gegen 11.00 Uhr füllte sich die Cafeteria im Erdgeschoß und die Bewohner ließen sich auf ihren Plätzen nieder, um gemeinsam den Mai zu feiern. Die Begrüßung erfolgte durch Herrn Grajer vom Sozialdienst, der auch für die musikalische Unterhaltung mit seinem Akkordeon zuständig war.Während auf der Terrasse der Maibaum fertig zum Aufstellen auf seine Zeit wartete, wurden schon fleißig Bratwürstl gebrutzelt und Dotsch gebraten, die später zusammen mit Sauerkraut und Senf den Bewohnern als Hauptgang serviert wurden.
Mit einer leichten Gemüsesuppe wurden die Seniorinnen und Senioren erst einmal aufgewärmt von innen, bevor es dann frisch gestärkt zum Maibaumaufstellen ging. Mit einem kräftigen Hau-Ruck stellte sich der Maibaum mit Hilfe der kräftigen Arme von PDL Sonja Rummler-Trinkner, Pfleger Florian, Sozialdienst Hans-Joachim Grajer und Haustechniker Franz Bodensteiner wie von selbst auf und seine Spitze ragte gen Himmel. Im Wind tanzten die bunten Bänder und die Bewohner erfreuten sich an dem liebevoll geschmückten Maibaum.
Nach getaner Arbeit gab es das wohlverdiente Mittagessen, zunächst für die Bewohner, die im Geiste den Baum mit aufgestellt hatten und im Anschluss für die fleißigen Helfer. Gerontofachkraft Hermine Strunz trug gemeinsam mit den Bewohnern einige Bauernregeln und Bräuche rund um den Mai und das Maifest zusammen, und sorgte so für etwas Abwechslung.
Wieder einmal ein gelungenes Fest für die Bewohner… und wenn der Wind sie nicht fortgeweht hat, so tanzen die bunten Bänder noch immer am Maibaum.
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Ostern im St. Michael-Zentrum
8.4.2010 von Michaela Barth.
Bereits in den letzte zwei Wochen vor Ostern waren die Bewohner und das Sozialteam des St. Michael-Zentrums fleißig dabei, alles für das bevorstehende Osterfest vorzubereiten. Bei Kaffee und Kuchen wurde fleißig an der österlichen Dekoration gebastelt. Gerontofachkraft Hermine Strunz und Renate Buchfelder zeichneten den Bewohnern die Motive zum ausschneiden auf, und voller Freude und Elan machten diese sich daran die Osterhasen und Blumenketten auszuschneiden und zusammenzubasteln. Dazu wurde Musik gehört und Lieder gesungen, was dem Bewohnern großen Spaß bereitete. Es war ein abwechslungsreicher Nachmittag, der vor allem die Feinmotorik der Seniorinnen und Senioren forderte und förderte.

Im Laufe der folgenden Wochen wurde das ganze Haus österlich geschmückt. Große bunte Ostereier, und Blumengirlanden hingen an der Decke, Osterhasen an den Wänden und alles war für das bevorstehende Osterfest bereitet.
Am Ostermontag trafen sich dann die Bewohner in der Cafeteria im Erdgeschoß, um gemeinsam einen fröhlichen Nachmittag mit Kaffee und Torte, Musik, Spiel und Spaß zu erleben. Einrichtungsleiter Günter Daubenmerkl hielt die Begrüßungsrede, die er mit einem Ostergedicht von Erich Kästner abrundete. Es folgten jede Menge Frühlingslieder, die Herr Grajer mit seinem Akkordeon zum Besten gab, und alle sangen kräftig mit. Gedichte wurden vorgetragen und man erfuhr so einiges über Osterbräuche, wie das Osterfeuer, Eier werfen, Segnung von Speisen, das Schmücken von Osterbrunnen und vieles mehr. Auch ein Oster-Quiz wurde geboten und alle waren aufgefordert, fleißig mit zuraten. Die Bewohner hatten eine Menge Spaß und die Zeit verging wie im Fluge.

weitere Fotos unter: http://smz-diakonie.de/html/ostern_2010.html
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Frischer Waffelduft im ganzen Haus
11.3.2010 von Michaela Barth.
Das Cafe „Küchenfee“ lud am Montagnachmittag zu Kaffee mit frisch gebackenen Waffeln ein. Bereits ab dem frühen Morgen war Gerontofachkraft Hermine Strunz mit ihren Helferinnen am Vorbereiten für das Waffelbacken beschäftigt. Es wurden Teig, Quark, Sahne, Rote Grütze, Zimt, Puderzucker und Nougatcreme vorbereitet und abgefüllt, was eine Menge Zeit in Anspruch nahm.
Nach und nach fanden sich die Bewohner des St. Michael-Zentrums in der Cafeteria im Erdgeschoß ein, um gemeinsam einen schönen Nachmittag zu verleben. Bestückt mit Waffeleisen, Teig und leckeren Belag für die Waffeln hatten sich Hermine Strunz und Renate Buchfelder im Raum postiert. Der Duft der frischen Leckerei strömte durchs ganze Haus und die Bewohner verspeisten genussvoll die liebevoll zubereiteten Waffeln.

Die Stimmung in der Cafeteria war heiter und ausgelassen, Renate Buchfelder nahm mit ihrer Gitarre inmitten der Bewohner Platz und stimmte mit den Anwesenden einige Lieder an. Draußen tobte sich der Schnee aus, und drinnen erfreuten sich alle an der gelungenen Abwechslung, die besonders für den Gaumen ein wahrer Genuss war.
Im Anschluss besuchte Gerontofachkraft Hermine Strunz die Bewohner auf den Etagen, die nicht in der Cafeteria erschienen waren oder aus gesundheitlichen Gründen nicht das Bett verlassen konnten und bot auch ihnen frische Waffeln an.

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Müssen die Bewohner ihr Essen selbst kaufen?
4.3.2010 von Michaela Barth.
Diese und andere Fragen stellten am Montag den 01. März 2010 die Schüler der 8. Klasse der Pestalozzischule Weiden als sie das St. Michael-Zentrum besuchten. Sie nutzen die Exkursion, um sich über die Einrichtung und die beruflichen Möglichkeiten in dem Wohn-, Pflege- und Therapiezentrum zu informieren.
Unter der Führung von Klassenleiter Michael Neumann fanden sich die 26 Schüler in der Cafeteria im Erdgeschoß ein. Zunächst begrüßte Einrichtungsleiter Günter Daubenmerkl die Gruppe und übergab dann das Wort an die Pflegedienstleiterin Sonja Rummler-Trinkner, die mit Hilfe einer Power Point Präsentation einen Überblick über das St. Michael-Zentrum verschaffte.

Themen wie verschiedene Altersgruppen, Verpflegung, Aufbau der Einrichtung, Therapeutische Angebote, Beschäftigung für Bewohner, Pflegeprozess, sowie Aufgaben und Qualifizierung des Personals wurden den Schülern näher gebracht. Die Präsentation wurde eifrig und interessiert von den Jugendlichen im Alter zwischen 13 und 15 Jahren verfolgt, und sie beteiligten sich rege mit Zwischenfragen am Vortrag. Besonderes Interesse galt der Verpflegung, so wurde gefragt was die Bewohner zu Essen bekämen und ob sie es selbst kaufen müssten.

Anschließend an die Präsentation folgte eine Führung durch das Haus, so dass sich die Schüler einen visuellen Überblick, über das im Vortrag gehörte, verschaffen konnten. Es wurden zwei Gruppen gebildet, eine Gruppe unter der Führung von Einrichtungsleiter Günter Daubenmerkl begann vom Erdgeschoß aus, das Haus zu erkunden. Die zweite Gruppe ließ sich von Pflegedienstleiterin Sonja Rummler-Trinkner die Zimmer und Stationen zeigen.
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Ökumene im Mittelpunkt der Landessynode
3.3.2010 von Michaela Barth.
Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern tagt vom 21. bis 25. März in Weiden – Beschluss über Landesstellenplanung
Weiden. (wd) Über Jahrhunderte war das Simultaneum der Kirchengemeinden in der Nordoberpfalz üblich. Katholische und evangelisch-lutherische Christen nutzten im guten Einvernehmen dasselbe Gotteshaus. In Weiden steht dafür die Michaelskirche – für gelebte Ökumene.
Darum, so meint Dr. Wenrich Slenczka, der neue evangelisch-lutherische Dekan und Erste Pfarrer von St. Michael, sei Weiden auch der rechte Ort für die Landessynode, die im Haus der Gemeinde vom 21. Bis zum 25. März tagt: Eines der Hauptthemen des Treffens der 108 Landessynodalen ist nämlich die Ökumene.
Das Dekanat Weiden wird in der Landessynode von Käthe Pühl aus Neustadt am Kulm vertreten. Dekan Dr. Wenrich Slenczka ist Gastgeber. Derzeit liegen 21 Anträge vor, die beraten werden. Wie hoch die Ökumene bei diesem Treffen angesiedelt ist, zeigt sich schon durch Festprediger Walter Kardinal Kasper, der beim Eröffnungsgottesdienst am 21. März in der Michaelskirche sprechen wird.
Die Landessynode beschließt über neue Kirchengesetze. Für die im Jahr 2011 bevorstehende Einführung des kaufmännischen Haushalts- und Rechnungswesens („Doppik“) im landeskirchlichen Haushalt müssen die Kirchenverfassung und die kirchliche Haushaltsordnung geändert werden. Eine weitere wichtige Entscheidung wird die Verabschiedung der Landesstellenplanung 2010 sein, wobei die theologischen und theologisch- pädagogischen Stellen im landesweiten Durchschnitt nach der Empfehlung vom Herbst 2009 um fünf Prozent gekürzt werden sollen.
Der Rotstift wurde vor allem in den Zentren angesetzt, so dass der Stellenplan in der Nordoberpfalz nahezu unverändert bleiben kann.
Pressemeldung Der Neue Tag Weiden
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