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Musik, Dirndl und ein Fass voll Kraut – Oktoberfest im St. Michael-Zentrum
27.10.2010 von Michaela Barth.
Am 14. Oktober 2010 hieß es wieder „Herzlich Willkommen zum Oktoberfest im St. Michael-Zentrum“ der Diakonie Weiden. Wie bereits in den vergangenen Jahren erschienen zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner in der Cafeteria im Erdgeschoß des Hauses, um gemeinsam zu feiern. Auch in diesem Jahr wurde wieder ein attraktives Programm geboten, zusammengestellt vom Sozialteam, bestehend aus Gerontofachkraft Hermine Strunz, Pflegedienstleitung Sonja Rummler und Sozialdienst Hans-Joachim Grajer. Unterstützt wurden sie von zahlreichen ehrenamtlichen Helfern, um so allen einen abwechslungsreichen Nachmittag zu bieten.
Das Oktoberfest wurde von Einrichtungsleiter Günter Daubenmerkl mit einer kleinen Ansprache eröffnet, der allen Gästen eine fröhliche Zeit wünschte und dann an das Sozialteam übergab. Die musikalische Gestaltung übernahm wieder einmal Norbert Fiedler, der schön viele Male die Seniorinnen und Senioren des St. Michael-Zentrums unterhalten hatte. Mit volkstümlichen Liedern, Schlagern und Evergreens sorgte er für eine ausgelassene und heitere Stimmung.
Es wurde gemeinsam gesungen, getanzt und gelacht. Kleine Gedichte, Witze und Anekdoten ergänzten das musikalische Programm. Gemeinsam trug man das Wissen um die Herstellung des Sauerkrauts zusammen und dann wurden ein großes Fass, jede Menge Kohl und eine Reibe hereingebracht, um sich zusammen an die Herstellung eines hauseigenen Sauerkrautes zu machen. Jeder der wollte, konnte mithelfen und Kohl reiben, stampfen und würzen.
Dekan Dr. Wenrich Slenczka stattete der feiernden Gesellschaft einen kurzen Besuch ab, er begrüßte alle aufs herzlichste und nahm sich Zeit ein wenig mitzufeiern.
Ein weiterer Höhepunkt des Festes war das Biersortenraten, drei Bewohnern des Hauses wurden die Augen verbunden und dann ging es ans Raten. Fünf verschiedene Sorten Bier wurden in kleinen Gläsern gereicht, und jeder der drei Kandidaten durfte sich im daran versuchen, herauszufinden, um welche Sorte Bier es sich handelt. Das war gar nicht so einfach, aber dafür eine riesen Gaudi.

Wieder einmal hat es das St. Michael-Zentrum geschafft, die Bewohnerinnen und Bewohner aus ihrem Alltag zu reisen und Ihnen einen zauberhaften und abwechslungsreichen Nachmittag zu bescheren. Dann bis zum nächsten Jahr, wenn es wieder heißt: „Auf zum Oktoberfest!“.
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Überraschung auf vier Pfoten
2.9.2010 von Michaela Barth.
Besucher der ganz besonderen Art empfingen die Bewohnerinnen und Bewohner des St. Michael-Zentrums, der Diakonie Weiden. Für Abwechslung und große Freude sorgten diesmal Hündin Bella, zwei Hasen und ein Meerschweinchen. Beim Anblick dieser außergewöhnlichen Überraschung auf vier Pfoten erstrahlten so manche Gesichter und das Streicheln und Halten, der kuscheligen Vierbeiner erwärmte Herz und Seele.
Mit vier Kindern als Mittler zwischen den Tieren und den Senioren war Sabine Gruber vom Erlebnisbauernhof in Lückenrieth erschienen und hatte eine liebevolle Idee in die Tat umgesetzt. Sie war der Einladung der Gerontopsychatrischen Fachkraft Hermine Strunz und Renate Buchfelder gefolgt und erschien mit ihrem vierbeinigen Ensemble zum ersten Mal im St. Michael-Zentrum in der Leimbergerstrasse 44 in Weiden.
Die Intension des Projekts war es mit den Tieren, ganz eigene, gefühlvolle „Saiten“ im Menschen anzurühren, die so manches Mal auf andere Art und Weise nicht zum Klingen gebracht werden können. Zudem erfreuten die Mädchen Franziska und Vanessa, die aufmerksame Zuhörerschaft mit dem Vorlesen von Geschichten.
Dieser Besuch soll kein Einzelfall gewesen sein, und so waren alle hoch erfreut, als Frau Gruber weitere Besuche mit Kindern und Tieren im Hause ankündigte.

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Genuss fürs Gemüt
13.8.2010 von Michaela Barth.
Musikcafé im Michaelszentrum erfreut Senioren
Einen Genuss für Gaumen, Ohr und Gemüt erlebten die Senioren des St.-Michael-Zentrums der Diakonie Weiden wieder beim Besuch des ins Musikcafés. Einmal im Monat lädt das Team um Hermine Strunz (Gerontopsychatrische Fachkraft) und Renate Buchfelder alle Bewohner, Angehörige und Gäste des Hauses zu einem solchen geselligen Nachmittag ein.
Dabei gibt es selbstgebackenen Kuchen und Torten, frischen Kaffee und leckere Eisbecher. Musikalischen Schwung garantierte Bernhard Hösl mit seinem Akkordeon, der mit vertrauten alten Weisen aus dem Volksliedergut unterhielt. Hermine Strunz und Renate Buchfelder animierten die in der Caféteria anwesenden Bewohner und Gäste zum Mitsingen und Schunkeln.
“Das machen wir wieder” lautete die einhellige Meinung der begeisterten Besucher. Schon in vier Wochen. Dann heißt es aufs Neue: “Auf ins Musikcafé!”

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Senioren-Olympiade - Sich regen, bringt Segen
18.7.2010 von Michaela Barth.
Das diesjährige Sommerfest des St. Michael-Zentrums, der Diakonie Weiden, stand unter dem Motto “Sich regen, bringt Segen”. Der Wettergott meinte es gut und ließ es für die Spiele nicht ganz so heiß werden.
Das Sozialteam Hermine Strunz (Gerontopsychiatrische Fachkraft), Sonja Rummler (Pflegedienstleitung), Hans-Joachim Grajer (Sozialdienst) und Renate Buchfelder machten die Olympischen Spiele zum Thema des Festes, bei dem Spaß und Abwechslung im Vordergrund standen.
Gegen 11.20 Uhr fand auf der Terrasse die Begrüßung der anwesenden Bewohner und Gäste statt gefolgt von einer Andacht. Und dann hieß es: Lasset die Spiele beginnen: Im barrierefreien Garten war ein Parcours mit 8 Sportstationen angelegt worden.
Die erste Station, das Torschießen, je nach eigenem Können musste man hier drei Bälle ins Tor schießen oder werfen. Weiter ging es zur Tennisbalance, hier wurde auf Zeit ein Tennisball auf einem Schläger balanciert. Zu großer Belustigung führte die dritte Station, der Sockenweitwurf, bei dem ein Paar zusammengesteckte Socken möglichst weit geworfen werden sollte. Es folgte dann Dosenwerfen und Eimerzielwurf. Etwas schwieriger wurde es dann am Nagelbrett, hier durften die Bewohner ihre handwerklichen Fähigkeiten unter Beweis stellen und Nägel in ein Brett schlagen, natürlich mit Hilfestellung. Die vorletzte Station hieß Luftballonexplosionen, hier hingen Luftballons, teils mit Wasser gefüllt, an einer Leine und mussten mit einem Nagel am Stockende zum zerplatzen gebracht werden, was gar nicht so einfach war. Zu guter Letzt hieß es Korbwerfen, hier hatte man drei Versuche, um den Ball in den Korb zu werfen.
Natürlich standen an jeder Station Helfer, die den sportbegeisterten Bewohnern mit Rat und Tat zur Seite standen. Jeder Teilnehmer bekam eine Teilnehmerkarte, die an jeder Station abgestempelt wurde. Zum Schluss bekam jeder Olympionike, eine Urkunde überreicht und sogar einen kleinen Rekord gab es zu verzeichnen, da eine Bewohnerin das Tennisbalancieren über 6 Minuten durchhielt.
Um zwischendrin die Füße zu kühlen wurde am Teich eine Kneippstation eingerichtet. Für das leibliche Wohl sorgte das Küchenteam unter Leitung von Franz Wirth mit leckeren Grillangeboten, leckerem Kaffee und Kuchen und frischen Eisbechern mit Erdbeeren.
Der ganze Nachmittag wurde musikalisch von Norbert Fiedler begleitet, der mit stimmungsvollen Lieder frischen Schwung ins Zelt brachte.
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“Karawane erreicht die rettende Oase!”
18.7.2010 von Michaela Barth.
In diesem Fall in Form einer italienischen Eisdiele am alten Rathaus! 19 Personen in Rollstühlen und mit Rollatoren, allesamt Bewohner des St. Michael-Zentrum der Diakonie in Weiden, wagten den Ausflug von der Leimberger Str. zum Marktplatz.
Gerontopsychatrische Fachkraft Hermine Strunz und Renate Buchfelder, zuständig für die “Lebensbegleitung” der ihnen Anvertrauten, führten die Karawane an und nach einer Runde durch die Marktstände Weidens konnte man sich an erfrischenden Getränken und Eis laben. Bei einigen Stunden im Herzen der Altstadt Weidens werden manche Erinnerungen der meist betagten Bewohner geweckt, vertraute Läden und Ecken wiederentdeckt oder Neues bestaunt. Es bedeutet ein “Raus” aus dem gewohnten Alltag - mit allen Sinnen wird das Markttreiben erlebt und bereichert kehrt man nach einer Verschnaufpause wieder heim.
2 Wochen vorher fand der erste Ausflug dieser Art zum Unteren Markt statt und eine angebotene Wiederholung wurde mit großer Freude seitens der Bewohner, nun sogar in erweiterter Runde, begrüßt. Möglich ist die attraktive Aktion nur aufgrund vieler Helfer: 76 Räder müssen von den 19 Paar Beinen zugehöriger Betreuer, Angehöriger und Ehrenamtlicher begleitet und bewegt werden. Um auch in Zukunft mit Erlebnissen dieser Art ein Stück Lebensfreude zu schenken, sucht das St. Michael-Zentrum weitere Ehrenamtliche, die sich hier einbringen möchten. Kontakt kann über Tel. Nr. 0961 / 63493-492 aufgenommen werden.

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Rosen und Herzen zum Muttertag
15.5.2010 von Michaela Barth.
Am Dienstag den 11. Mai 2010 feierten die Bewohner des St. Michael-Zentrums in Weiden Mutter- und Vatertag zusammen mit der Einrichtungsleitung Günter Daubenmerkl und dem Sozialteam, bestehend aus Gerontofachkraft Hermine Strunz, Renate Buchfelder, Sozialdienst Hans-Joachim Grajer und der Pflegedienstleitung Sonja Rummler-Trinkner. Gegen 15.00 Uhr war die Cafeteria im Erdgeschoss bis auf den letzten Platz gefüllt. Mit einer herzlichen Ansprache begrüßte Günter Daubenmerkl, der Einrichtungsleiter, die erschienen Gäste.
Als kleine Sondereinlage gab es ein Geburtstagsständchen für Frau Zeller, die ein “Herzerl mit einem Kerzerl” überreicht bekam. Für die Seniorinnen und Senioren gab es frischen Kaffee und leckere kleine Herztörtchen. Im Anschluss wurde an alle Mütter rosa und rote Papierherzen mit netten “Sprücherln”, wie:
“Liebe Mama, du sollst wissen,
Jeder braucht sein Ruhekissen,
Wo er Kräfte schöpft im Nu,
Diese Kraft, die gibst nur du.”
oder
“Ich schenke dir zum Muttertag,
mein kleines Herz . . .
weil ich dich mag”
Eine besondere Überraschung war der Neustädter Kindergarten, der zu Besuch kam und mit einem kleinen gesanglichen Auftritt, die Herzen der Bewohner zu Freude rührte. Ein Teil verkleidet als Marienkäfer marschierten durch den Saal und die Senioren und Seniorinnen klatschten begeistert Beifall. Zum Schluss wurde noch das Alter aller 11 Kinder gezählt, die es zusammen auf stolze 60 Jahre brachten, was aber nicht reichte um die älteste Dame im Saal mit 96 Jahren zu überrunden.
Nach dem Auftritt der Kinder gab es für alle noch Bowle und nun bekamen auch die Väter ihre blauen Vatertagsherzen überreicht. Auch hier wieder mit netten “Sprücherln” verziert:
“Unser Vati, welch ein Glück, ist doch unser bestes Stück.
Immer ist er froh und heiter, spielt mit mit auch Hoppe Reiter.
Ich will ihm ein Küsschen geben.
hoch soll unser Vati leben!”
oder
“Lieber Papa, eins ist klar
bist meistens einfach wunderbar.
Doch manchmal denke ich auch,
wie wärst Du wohl ohne Bauch
und was ist mit Deinen Haaren,
wie war es, als sie noch da waren.
Aber ich will nicht mir Dir zanken,
sondern Dir herzlichst danken!”
Auch die Küche hatte sich neben dem köstlichen Kuchen, eine besondere süße Überraschung einfallen lassen, Mousse au Chocolate im Glas. Zum Abschluss verteilte Einrichtungsleiter Günter Daubenmerkl an alle Damen eine rote Rose und die Väter bekamen von der Pflegedienstleitung Sonja Rummler-Trinkner eine Flasche Max Reger Dunkel überreicht.
Glücklich und beseelt verließen alle gegen 17.00 Uhr die Cafeteria. Wieder einmal haben die Senioren gezeigt, dass es Ihnen immer noch Spaß macht zu feiern!
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Schlagen, Mobben, Stalken
10.5.2010 von Michaela Barth.
Drei Referate zum Thema Gewalt bei den Evangelischen Frauenbünden der Region Weiden

Weiden. Das Thema Gewalt berührt alle Bereiche der Gesellschaft. Ob zu Hause, in der Schule oder in der Öffentlichkeit, es wird geschlagen, getreten, gedemütigt, gemobbt, vergewaltigt oder „gestalkt“. Und dies mit ständig steigender Häufigkeit und Intensität in allen sozialen Schichten. Die Evangelischen Frauenbünde der Region Weiden nahmen diese unheilvolle Entwicklung zum Anlass, die Gewalt in unserer Gesellschaft zu thematisieren.
In drei Referaten stellten Fachleute am 08. Mai im Weidener St. Michael Zentrum die Problematik aus regionaler Sicht vor. Die Moderation übernahmen Karin Wappmann und Elisabeth Market.
„Im Frauenhaus Weiden ist rund um die Uhr eine Aufnahme möglich“, sagte deren Leiterin Marianne Kleber-Meierhöfer. Allerdings sei dieser 24-Stunden-Service nur dank der ehrenamtlichen Mitarbeitern/innen möglich. Hier bestehe ebenso noch Bedarf wie bei Sach- und Geldspenden. „Die öffentlichen Mittel reichen nicht aus“, so Kleber-Meierhöfer. In das seit 14 Jahren bestehende Weidener Refugium flüchteten im vergangenen Jahr 60 Frauen und etwa ebenso viele Kinder. Die Dramatik häuslicher Gewalt belegte die Referentin mit Zahlen. 85 % aller Gewalttaten und 21 % aller Notoperationen bei Frauen hätten hier ihre Ursache. Wege aus der Gewalt sieht Kleber-Meierhöfer unter anderem darin, dem Partner frühzeitig Grenzen zu setzen und Kindern beizubringen auch einmal „Nein“ zu sagen.
„Mobbing tut manchmal mehr weh als ein Tritt gegen das Schienbein“, sagte Christina Paul. Sind bei häuslichen Exzessen fast immer die Männer die Täter, so ortet die an vielen Schule eingesetzte Fachlehrerin und Lernberaterin bei den „lieben, netten Schulmädchen“ nicht selten Gemeinheit und verstecktes Mobbing. Paul sieht vor allem im Schulweg einen Brennpunkt von Gewalt. Die Zusammenarbeit der Schule mit den Eltern zur Verbesserung der Situation sei eher schwierig, so die Expertin. Sehr viel mehr Erfolg brächte der Einsatz von Schulsozialpädagogen und als Streitschlichter ausgebildete Schüler sowie das sogenannte Schutzengelkonzept und Rollenspiele in der Klasse.
Polizeihauptmeister Mathias Braun wies auf die drastische Zunahme von Gewaltdelikten in der Region hin. In Weiden waren demnach in 2009 61 (+35,6%) und im Landkreis Neustadt 43 Fälle (+8,8%) zu beklagen. Dabei sei der Anteil der Jugendlichen unter 21 Jahren besonders hoch (30 bzw. 21%). 233 extreme Fälle von Widerstand gegen die Polizei habe die Oberpfalz zu verzeichnen. „Das hat es früher so nicht gegeben“, sagte Braun. Schuld an den Gewaltausbrüchen sei häufig der „Aggressionsverstärker Nummer Eins“, der Alkohol. Der Polizist forderte die Politik auf, für vernünftige Sperrstunden zu sorgen. Wie sich Bürger verhalten sollten wenn sie Zeuge von Gewalt werden, konnten die Zuhörer einem Flyer der Polizei entnehmen. Infos dazu auch unter www.aktion-tu-was.de
Mitarbeiter: Meierhöfer Weiden
Bericht: Referat „Gewalt“ bei Ev. Frauenbund
Datum: 08.05.2010
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Bunte Bänder tanzen im Wind
7.5.2010 von Michaela Barth.
Wie jedes Jahr zog der Mai auch 2010 wieder ins Land. Am Montag den 03. Mai feierte auch das St. Michael-Zentrum der Diakonie Weiden ihr jährliches Maifest mit dem traditionellen Aufstellen des Maibaums. Leider war das Wetter nicht so schön, so dass die Feier nicht, wie geplant, draußen auf der Terrasse stattfinden konnte.
Gegen 11.00 Uhr füllte sich die Cafeteria im Erdgeschoß und die Bewohner ließen sich auf ihren Plätzen nieder, um gemeinsam den Mai zu feiern. Die Begrüßung erfolgte durch Herrn Grajer vom Sozialdienst, der auch für die musikalische Unterhaltung mit seinem Akkordeon zuständig war.Während auf der Terrasse der Maibaum fertig zum Aufstellen auf seine Zeit wartete, wurden schon fleißig Bratwürstl gebrutzelt und Dotsch gebraten, die später zusammen mit Sauerkraut und Senf den Bewohnern als Hauptgang serviert wurden.
Mit einer leichten Gemüsesuppe wurden die Seniorinnen und Senioren erst einmal aufgewärmt von innen, bevor es dann frisch gestärkt zum Maibaumaufstellen ging. Mit einem kräftigen Hau-Ruck stellte sich der Maibaum mit Hilfe der kräftigen Arme von PDL Sonja Rummler-Trinkner, Pfleger Florian, Sozialdienst Hans-Joachim Grajer und Haustechniker Franz Bodensteiner wie von selbst auf und seine Spitze ragte gen Himmel. Im Wind tanzten die bunten Bänder und die Bewohner erfreuten sich an dem liebevoll geschmückten Maibaum.
Nach getaner Arbeit gab es das wohlverdiente Mittagessen, zunächst für die Bewohner, die im Geiste den Baum mit aufgestellt hatten und im Anschluss für die fleißigen Helfer. Gerontofachkraft Hermine Strunz trug gemeinsam mit den Bewohnern einige Bauernregeln und Bräuche rund um den Mai und das Maifest zusammen, und sorgte so für etwas Abwechslung.
Wieder einmal ein gelungenes Fest für die Bewohner… und wenn der Wind sie nicht fortgeweht hat, so tanzen die bunten Bänder noch immer am Maibaum.
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Ostern im St. Michael-Zentrum
8.4.2010 von Michaela Barth.
Bereits in den letzte zwei Wochen vor Ostern waren die Bewohner und das Sozialteam des St. Michael-Zentrums fleißig dabei, alles für das bevorstehende Osterfest vorzubereiten. Bei Kaffee und Kuchen wurde fleißig an der österlichen Dekoration gebastelt. Gerontofachkraft Hermine Strunz und Renate Buchfelder zeichneten den Bewohnern die Motive zum ausschneiden auf, und voller Freude und Elan machten diese sich daran die Osterhasen und Blumenketten auszuschneiden und zusammenzubasteln. Dazu wurde Musik gehört und Lieder gesungen, was dem Bewohnern großen Spaß bereitete. Es war ein abwechslungsreicher Nachmittag, der vor allem die Feinmotorik der Seniorinnen und Senioren forderte und förderte.

Im Laufe der folgenden Wochen wurde das ganze Haus österlich geschmückt. Große bunte Ostereier, und Blumengirlanden hingen an der Decke, Osterhasen an den Wänden und alles war für das bevorstehende Osterfest bereitet.
Am Ostermontag trafen sich dann die Bewohner in der Cafeteria im Erdgeschoß, um gemeinsam einen fröhlichen Nachmittag mit Kaffee und Torte, Musik, Spiel und Spaß zu erleben. Einrichtungsleiter Günter Daubenmerkl hielt die Begrüßungsrede, die er mit einem Ostergedicht von Erich Kästner abrundete. Es folgten jede Menge Frühlingslieder, die Herr Grajer mit seinem Akkordeon zum Besten gab, und alle sangen kräftig mit. Gedichte wurden vorgetragen und man erfuhr so einiges über Osterbräuche, wie das Osterfeuer, Eier werfen, Segnung von Speisen, das Schmücken von Osterbrunnen und vieles mehr. Auch ein Oster-Quiz wurde geboten und alle waren aufgefordert, fleißig mit zuraten. Die Bewohner hatten eine Menge Spaß und die Zeit verging wie im Fluge.

weitere Fotos unter: http://smz-diakonie.de/html/ostern_2010.html
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Frischer Waffelduft im ganzen Haus
11.3.2010 von Michaela Barth.
Das Cafe „Küchenfee“ lud am Montagnachmittag zu Kaffee mit frisch gebackenen Waffeln ein. Bereits ab dem frühen Morgen war Gerontofachkraft Hermine Strunz mit ihren Helferinnen am Vorbereiten für das Waffelbacken beschäftigt. Es wurden Teig, Quark, Sahne, Rote Grütze, Zimt, Puderzucker und Nougatcreme vorbereitet und abgefüllt, was eine Menge Zeit in Anspruch nahm.
Nach und nach fanden sich die Bewohner des St. Michael-Zentrums in der Cafeteria im Erdgeschoß ein, um gemeinsam einen schönen Nachmittag zu verleben. Bestückt mit Waffeleisen, Teig und leckeren Belag für die Waffeln hatten sich Hermine Strunz und Renate Buchfelder im Raum postiert. Der Duft der frischen Leckerei strömte durchs ganze Haus und die Bewohner verspeisten genussvoll die liebevoll zubereiteten Waffeln.

Die Stimmung in der Cafeteria war heiter und ausgelassen, Renate Buchfelder nahm mit ihrer Gitarre inmitten der Bewohner Platz und stimmte mit den Anwesenden einige Lieder an. Draußen tobte sich der Schnee aus, und drinnen erfreuten sich alle an der gelungenen Abwechslung, die besonders für den Gaumen ein wahrer Genuss war.
Im Anschluss besuchte Gerontofachkraft Hermine Strunz die Bewohner auf den Etagen, die nicht in der Cafeteria erschienen waren oder aus gesundheitlichen Gründen nicht das Bett verlassen konnten und bot auch ihnen frische Waffeln an.

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