Senioren-Olympiade - Sich regen, bringt Segen
Das diesjährige Sommerfest des St. Michael-Zentrums, der Diakonie Weiden, stand unter dem Motto “Sich regen, bringt Segen”. Der Wettergott meinte es gut und ließ es für die Spiele nicht ganz so heiß werden.
Das Sozialteam Hermine Strunz (Gerontopsychiatrische Fachkraft), Sonja Rummler (Pflegedienstleitung), Hans-Joachim Grajer (Sozialdienst) und Renate Buchfelder machten die Olympischen Spiele zum Thema des Festes, bei dem Spaß und Abwechslung im Vordergrund standen.
Gegen 11.20 Uhr fand auf der Terrasse die Begrüßung der anwesenden Bewohner und Gäste statt gefolgt von einer Andacht. Und dann hieß es: Lasset die Spiele beginnen: Im barrierefreien Garten war ein Parcours mit 8 Sportstationen angelegt worden.
Die erste Station, das Torschießen, je nach eigenem Können musste man hier drei Bälle ins Tor schießen oder werfen. Weiter ging es zur Tennisbalance, hier wurde auf Zeit ein Tennisball auf einem Schläger balanciert. Zu großer Belustigung führte die dritte Station, der Sockenweitwurf, bei dem ein Paar zusammengesteckte Socken möglichst weit geworfen werden sollte. Es folgte dann Dosenwerfen und Eimerzielwurf. Etwas schwieriger wurde es dann am Nagelbrett, hier durften die Bewohner ihre handwerklichen Fähigkeiten unter Beweis stellen und Nägel in ein Brett schlagen, natürlich mit Hilfestellung. Die vorletzte Station hieß Luftballonexplosionen, hier hingen Luftballons, teils mit Wasser gefüllt, an einer Leine und mussten mit einem Nagel am Stockende zum zerplatzen gebracht werden, was gar nicht so einfach war. Zu guter Letzt hieß es Korbwerfen, hier hatte man drei Versuche, um den Ball in den Korb zu werfen.
Natürlich standen an jeder Station Helfer, die den sportbegeisterten Bewohnern mit Rat und Tat zur Seite standen. Jeder Teilnehmer bekam eine Teilnehmerkarte, die an jeder Station abgestempelt wurde. Zum Schluss bekam jeder Olympionike, eine Urkunde überreicht und sogar einen kleinen Rekord gab es zu verzeichnen, da eine Bewohnerin das Tennisbalancieren über 6 Minuten durchhielt.
Um zwischendrin die Füße zu kühlen wurde am Teich eine Kneippstation eingerichtet. Für das leibliche Wohl sorgte das Küchenteam unter Leitung von Franz Wirth mit leckeren Grillangeboten, leckerem Kaffee und Kuchen und frischen Eisbechern mit Erdbeeren.
Der ganze Nachmittag wurde musikalisch von Norbert Fiedler begleitet, der mit stimmungsvollen Lieder frischen Schwung ins Zelt brachte.
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