Archive für 18.7.2010

Senioren-Olympiade - Sich regen, bringt Segen

Das diesjährige Sommerfest des St. Michael-Zentrums, der Diakonie Weiden, stand unter dem Motto “Sich regen, bringt Segen”. Der Wettergott meinte es gut und ließ es für die Spiele nicht ganz so heiß werden.

Das Sozialteam Hermine Strunz (Gerontopsychiatrische Fachkraft), Sonja Rummler (Pflegedienstleitung), Hans-Joachim Grajer (Sozialdienst) und Renate Buchfelder machten die Olympischen Spiele zum Thema des Festes, bei dem Spaß und Abwechslung im Vordergrund standen.

Gegen 11.20 Uhr fand auf der Terrasse die Begrüßung der anwesenden Bewohner und Gäste statt gefolgt von einer Andacht. Und dann hieß es: Lasset die Spiele beginnen:  Im barrierefreien Garten war ein Parcours mit 8 Sportstationen angelegt worden.

Die erste Station, das Torschießen, je nach eigenem Können musste man hier drei Bälle ins Tor schießen oder werfen. Weiter ging es zur Tennisbalance, hier wurde auf Zeit ein Tennisball auf einem Schläger balanciert. Zu großer Belustigung führte die dritte Station, der Sockenweitwurf, bei dem ein Paar zusammengesteckte Socken möglichst weit geworfen werden sollte. Es folgte dann Dosenwerfen und Eimerzielwurf. Etwas schwieriger wurde es dann am Nagelbrett, hier durften die Bewohner ihre handwerklichen Fähigkeiten unter Beweis stellen und Nägel in ein Brett schlagen, natürlich mit Hilfestellung. Die vorletzte Station hieß Luftballonexplosionen, hier hingen Luftballons, teils mit Wasser gefüllt, an einer Leine und mussten mit einem Nagel am Stockende zum zerplatzen gebracht werden, was gar nicht so einfach war. Zu guter Letzt hieß es Korbwerfen, hier hatte man drei Versuche, um den Ball in den Korb zu werfen.

Natürlich standen an jeder Station Helfer, die den sportbegeisterten Bewohnern mit Rat und Tat zur Seite standen. Jeder Teilnehmer bekam eine Teilnehmerkarte, die an jeder Station abgestempelt wurde. Zum Schluss bekam jeder Olympionike, eine Urkunde überreicht und sogar einen kleinen Rekord gab es zu verzeichnen, da eine Bewohnerin das Tennisbalancieren über 6 Minuten durchhielt.

Um zwischendrin die Füße zu kühlen wurde am Teich eine Kneippstation eingerichtet. Für das leibliche Wohl sorgte das Küchenteam unter Leitung von Franz Wirth mit leckeren Grillangeboten, leckerem Kaffee und Kuchen und frischen Eisbechern mit Erdbeeren.

Der ganze Nachmittag wurde musikalisch von Norbert Fiedler begleitet, der mit stimmungsvollen Lieder frischen Schwung ins Zelt brachte.

 

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“Karawane erreicht die rettende Oase!”

In diesem Fall in Form einer italienischen Eisdiele am alten Rathaus! 19 Personen in Rollstühlen und mit Rollatoren, allesamt Bewohner des St. Michael-Zentrum der Diakonie in Weiden, wagten den Ausflug von der Leimberger Str. zum Marktplatz. 

Gerontopsychatrische Fachkraft Hermine Strunz und Renate Buchfelder, zuständig für die “Lebensbegleitung” der ihnen Anvertrauten, führten die Karawane an und nach einer Runde durch die Marktstände Weidens konnte man sich an erfrischenden Getränken und Eis laben. Bei einigen Stunden im Herzen der Altstadt Weidens werden manche Erinnerungen der meist betagten Bewohner geweckt, vertraute Läden und Ecken wiederentdeckt oder Neues bestaunt. Es bedeutet ein “Raus” aus dem gewohnten Alltag - mit allen Sinnen wird das Markttreiben erlebt und bereichert kehrt man nach einer Verschnaufpause wieder heim. 

2 Wochen vorher fand der erste Ausflug dieser Art zum Unteren Markt statt und eine angebotene Wiederholung wurde mit großer Freude seitens der Bewohner, nun sogar in erweiterter Runde, begrüßt. Möglich ist die attraktive Aktion nur aufgrund vieler Helfer: 76 Räder müssen von den 19 Paar Beinen zugehöriger Betreuer, Angehöriger und Ehrenamtlicher begleitet und bewegt werden. Um auch in Zukunft mit Erlebnissen dieser Art ein Stück Lebensfreude zu schenken, sucht das St. Michael-Zentrum weitere Ehrenamtliche, die sich hier einbringen möchten. Kontakt kann über Tel. Nr. 0961 / 63493-492 aufgenommen werden.

Rollstuhl Karawane

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