Archive für März 2010
Frischer Waffelduft im ganzen Haus
11.3.2010 von Michaela Barth.
Das Cafe „Küchenfee“ lud am Montagnachmittag zu Kaffee mit frisch gebackenen Waffeln ein. Bereits ab dem frühen Morgen war Gerontofachkraft Hermine Strunz mit ihren Helferinnen am Vorbereiten für das Waffelbacken beschäftigt. Es wurden Teig, Quark, Sahne, Rote Grütze, Zimt, Puderzucker und Nougatcreme vorbereitet und abgefüllt, was eine Menge Zeit in Anspruch nahm.
Nach und nach fanden sich die Bewohner des St. Michael-Zentrums in der Cafeteria im Erdgeschoß ein, um gemeinsam einen schönen Nachmittag zu verleben. Bestückt mit Waffeleisen, Teig und leckeren Belag für die Waffeln hatten sich Hermine Strunz und Renate Buchfelder im Raum postiert. Der Duft der frischen Leckerei strömte durchs ganze Haus und die Bewohner verspeisten genussvoll die liebevoll zubereiteten Waffeln.

Die Stimmung in der Cafeteria war heiter und ausgelassen, Renate Buchfelder nahm mit ihrer Gitarre inmitten der Bewohner Platz und stimmte mit den Anwesenden einige Lieder an. Draußen tobte sich der Schnee aus, und drinnen erfreuten sich alle an der gelungenen Abwechslung, die besonders für den Gaumen ein wahrer Genuss war.
Im Anschluss besuchte Gerontofachkraft Hermine Strunz die Bewohner auf den Etagen, die nicht in der Cafeteria erschienen waren oder aus gesundheitlichen Gründen nicht das Bett verlassen konnten und bot auch ihnen frische Waffeln an.

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Müssen die Bewohner ihr Essen selbst kaufen?
4.3.2010 von Michaela Barth.
Diese und andere Fragen stellten am Montag den 01. März 2010 die Schüler der 8. Klasse der Pestalozzischule Weiden als sie das St. Michael-Zentrum besuchten. Sie nutzen die Exkursion, um sich über die Einrichtung und die beruflichen Möglichkeiten in dem Wohn-, Pflege- und Therapiezentrum zu informieren.
Unter der Führung von Klassenleiter Michael Neumann fanden sich die 26 Schüler in der Cafeteria im Erdgeschoß ein. Zunächst begrüßte Einrichtungsleiter Günter Daubenmerkl die Gruppe und übergab dann das Wort an die Pflegedienstleiterin Sonja Rummler-Trinkner, die mit Hilfe einer Power Point Präsentation einen Überblick über das St. Michael-Zentrum verschaffte.

Themen wie verschiedene Altersgruppen, Verpflegung, Aufbau der Einrichtung, Therapeutische Angebote, Beschäftigung für Bewohner, Pflegeprozess, sowie Aufgaben und Qualifizierung des Personals wurden den Schülern näher gebracht. Die Präsentation wurde eifrig und interessiert von den Jugendlichen im Alter zwischen 13 und 15 Jahren verfolgt, und sie beteiligten sich rege mit Zwischenfragen am Vortrag. Besonderes Interesse galt der Verpflegung, so wurde gefragt was die Bewohner zu Essen bekämen und ob sie es selbst kaufen müssten.

Anschließend an die Präsentation folgte eine Führung durch das Haus, so dass sich die Schüler einen visuellen Überblick, über das im Vortrag gehörte, verschaffen konnten. Es wurden zwei Gruppen gebildet, eine Gruppe unter der Führung von Einrichtungsleiter Günter Daubenmerkl begann vom Erdgeschoß aus, das Haus zu erkunden. Die zweite Gruppe ließ sich von Pflegedienstleiterin Sonja Rummler-Trinkner die Zimmer und Stationen zeigen.
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In der Kurzzeitpflege „zwischengeparkt“
3.3.2010 von Michaela Barth.
Immer häufiger fehlt die adäquate Pflegeeinstufung – Diakonie diskutiert aktuelle Themen mit Annette Karl
Weiden. Zu einem Gedankenaustausch, bei dem es um aktuelle Themen wie Qualitätsprüfungen und Palliativversorgung ging, hatte der neue Geschäftsführer der Diakonie Weiden, Diakon Karl Rühl, die Landtagsabgeordnete Annette Karl (SPD) eingeladen. Das Zusammentreffen fand in der Geschäftsstelle des Diakonischen Werkes statt.
Aus Kostengründen würden zunehmend pflegebedürftige Menschen, ohne adäquate Einstufung, in den Einrichtungen für Kurzzeitpflege „zwischengeparkt“, lautete eine Klage. Damit würden die negativen Folgen der aktuellen Gesundheitspolitik auf dem Rücken der zu Pflegenden und der Pflegeeinrichtungen ausgetragen.
Auch die Leiter verschiedener Einrichtungen der Diakonie nahmen an dem Treffen teil: Günter Daubenmerkl vom St. Michaelszentrum, Irene Gräfenstein vom Eleonore-Sindersberger-Altenheim, Dorothee Rösel-Hammer von der Kurzzeitpflege, Angelika Zürcher von der Diakoniestation, Marianne Kleber-Meyerhöfer vom Frauenhaus, Karin Hissung von der Migrationsstelle, Marie-Luise Krauß vom Arbeitsförderungszentrum/Werkhöfe, Dagmar Deutschländer von der kirchlichen Sozialarbeit, Hans-Joachim Grajer von der Mitarbeitervertretung und Pfarrer Hans-Peter Pauckstadt-Künkler vom Vorstand des Diakonischen Werkes Weiden.
Themen wie regionale Entwicklung, Medizinischer Dienst der Krankenkassen, Qualitätsprüfungen, „Pflegeparken“, Palliativversorgung, Sanierung von Pflegebereichen, Arge Fördern und Fordern, Hartz IV, Migrantenintegration und die speziellen Probleme von Mitarbeitern in helfenden Berufen wurden in dem zweistündigen Treffen anhand zahlreicher Beispiele diskutiert. Annette Karl zeigte großes Interesse an der Situation von pflegebedürftigen Menschen und sicherte ihre Unterstützung zu.

Themen, die ihnen auf den Nägeln brennen, diskutierten Diakon Karl Rühl (stehend) und seine leitenden Mitarbeiter mit der Landtagsabgeordneten Annette Karl (im Vordergrund). Bild: Wilck
Pressemeldung Der Neue Tag Weiden
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Ökumene im Mittelpunkt der Landessynode
3.3.2010 von Michaela Barth.
Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern tagt vom 21. bis 25. März in Weiden – Beschluss über Landesstellenplanung
Weiden. (wd) Über Jahrhunderte war das Simultaneum der Kirchengemeinden in der Nordoberpfalz üblich. Katholische und evangelisch-lutherische Christen nutzten im guten Einvernehmen dasselbe Gotteshaus. In Weiden steht dafür die Michaelskirche – für gelebte Ökumene.
Darum, so meint Dr. Wenrich Slenczka, der neue evangelisch-lutherische Dekan und Erste Pfarrer von St. Michael, sei Weiden auch der rechte Ort für die Landessynode, die im Haus der Gemeinde vom 21. Bis zum 25. März tagt: Eines der Hauptthemen des Treffens der 108 Landessynodalen ist nämlich die Ökumene.
Das Dekanat Weiden wird in der Landessynode von Käthe Pühl aus Neustadt am Kulm vertreten. Dekan Dr. Wenrich Slenczka ist Gastgeber. Derzeit liegen 21 Anträge vor, die beraten werden. Wie hoch die Ökumene bei diesem Treffen angesiedelt ist, zeigt sich schon durch Festprediger Walter Kardinal Kasper, der beim Eröffnungsgottesdienst am 21. März in der Michaelskirche sprechen wird.
Die Landessynode beschließt über neue Kirchengesetze. Für die im Jahr 2011 bevorstehende Einführung des kaufmännischen Haushalts- und Rechnungswesens („Doppik“) im landeskirchlichen Haushalt müssen die Kirchenverfassung und die kirchliche Haushaltsordnung geändert werden. Eine weitere wichtige Entscheidung wird die Verabschiedung der Landesstellenplanung 2010 sein, wobei die theologischen und theologisch- pädagogischen Stellen im landesweiten Durchschnitt nach der Empfehlung vom Herbst 2009 um fünf Prozent gekürzt werden sollen.
Der Rotstift wurde vor allem in den Zentren angesetzt, so dass der Stellenplan in der Nordoberpfalz nahezu unverändert bleiben kann.
Pressemeldung Der Neue Tag Weiden
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