Feen, Hexe und Scheich trafen sich im Märchenreich
Wieder einmal war es soweit, dass der Fasching Einzug hielt im St. Michael-Zentrum. Eine liebevoll geschmückte Cafeteria lud am Donnerstag den 11. sowie Freitag den 12. Februar 2010 zum Feiern und Spaßhaben ein.

Gegen 14.45 Uhr eröffnete Einrichtungsleiter Günter Daubenmerkl das närrische Treiben mit einer Willkommensrede und überließ anschießend die Cafeteria dem Sozialteam, das sich dieses Jahr wieder einige besondere Highlights für die Bewohner hat einfallen lassen.
Das diesjährige Motto „Märchenwald“ spiegelte sich bei den verantwortlichen Initiatoren in ihren Verkleidungen wieder. So erschienen im Saal eine Hexe (PDL Sonja Rummler-Trinkner), zwei Feen (Verwaltungsangestellte Elke Richter und Gerontofachkraft Hermine Strunz) und ein Scheich (Sozialdienst Hans Joachim Grajer), die den Bewohner den Nachmittag mit lustigen Sketchen versüßten.

Für die musikalische Unterstützung sorgte der, bei den Bewohnern sehr beliebte Alleinunterhalter Norbert Fiedler, der mit seinem Akkordeon Schwung und Elan in den Saal brachte. Mit bekannten Faschingslieder, volkstümlichen Schlagern und Evergreens versetzte er den Saal in Stimmung und gab sein Bestes um die Seniorinnen und Senioren zu unterhalten.
Die dargebotenen Sketche, versetzten die Bewohner in wahre Verzückung. Vor allem als „Henriette Grajer“ in einem schicken knappen Kleid mit üppiger Luftballonoberweite und blondgelockter wilder Mähne den Saal betrat, waren alle hellauf begeistert.

Die heitere Büttenrede der Hexe Sonja sorgte ebenfalls für Begeisterung und Entzücken, denn hier wurde so mancher kleiner Makel in liebevolle Worte verpackt. Aber die Hexe hatte nicht nur kleine Lästereien in ihrer Rede zu bieten, sondern lobte auch den Einsatz und das Engagement im Haus.
Fee Hermine hatte für die anwesenden Gäste noch eine erfrischende Abwechslung zu bieten mit dem Bewegungslied “Rucki Zucki“.
Gegen 16.30 Uhr marschierte die Kindergarde des Verein Neustädter Faschingszug e.V. samt Prinzenpaar ein. Nach einer kleinen Ansprache von Prinz Stefan II. und Prinzessin Laura I. an die Bewohner im Saal, zeigte die Kindergarde einen Tanz. Die anschließend dargebotene Tanzeinlage des Funkenmariechens Marie versetzte alle in helle Begeisterung und bewies wieder einmal, wie so eine kleine anmutige Grazie, die Herzen von Jung und Alt erwärmen kann.

Zum Abschluss des Närrischen Treibens im St. Michael-Zentrum, trug Herr Grajer ein Gedicht vor, das die Bewohnerin Ina Völker extra für diesen Anlass geschrieben hatte.
Des Närrischen Treibens Teil zwei, gab es einen Tag später. Für die musikalische Untermalung sorgte diesmal Josef Müllner. Für das leibliche Wohl sorgte die Küche mit einer schmackhaften Gulaschsuppe. Bis in die späten Abendstunden feierten die ausgelassenen Bewohner bei Tanz und Musik.

Diese Faschingsfeier war wieder mal eine gelungene Veranstaltung und wir freuen uns schon aufs nächste Jahre, wenn es wieder heißt Helau und Alaaf.
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