Archive für 19.2.2010

Bewegung mit Musik … Fit auch im Alter

Jeden Mittwoch trifft sich der „Fitness Club“ des St. Michael-Zentrums ab 10.00 Uhr, um sich zum Rhythmus der Musik zu bewegen. Gerade im Alter ist es wichtig nicht zu „rosten“ und so sorgen die gymnastischen Bewegungen für einen adäquaten Ausgleich.

Gerontofachkraft Hermine Strunz sorgt mit ihrem Ideenreichtum für Abwechslung im wöchentlichen Ablauf und wird dabei tatkräftig von Renate Buchfelder und Azubi Sabine Hartwig unterstützt.

Gemeinsam bewegten sich die Bewohner, zu dem bekannten Volkslied „Wenn alle Brünnlein fließen“. Die Bewegungen, abgestimmt auf die einzelnen Strophen des Liedes, waren zuvor von Hermine Strunz vorgeführt worden.

Diesmal fand die Gymnastikstunde am Aschermittwoch statt und so wurde gleich die Gelegenheit genutzt, um den Fasching einzugraben. Die abdekorierten Luftballons wurden an die Teilnehmer verteilt. Und symbolisch für den Kehraus wurden die bunten Ballons durch kräftiges Drücken und Quetschen zum Platzen gebracht.

Danach wurden bunte Tücher verteilt, und zu dem Evergreen „Que Sera, Sera“ wurden diese rhythmisch hin und her geschwungen. Beim „Handplattlerlied“ klatschten die Hände der Bewohner mal links, mal rechts oder über Kreuz auf die Oberschenkel. Diese heitere Übung bereitete sichtlich Freude.

Aber auch die Beinbewegung kam nicht zu kurz, mit Hilfe eines großen Gymnastikballes spielten die im Kreis sitzenden Seniorinnen und Senioren „Sitzfußball“.

Hier geschieht alles zwanglos, jeder so wie er kann. Es wird auf die Handicaps der einzelnen Personen Rücksicht genommen, so dass der Spaßfaktor nicht zu kurz kommt.

Lustig ist die Fasenacht, wenn mei Mutter Küchl bacht …

Am Rosenmontag lud Gerontofachkraft Hermine Strunz zum Küchl backen ein, um den Bewohnern des St. Michael-Zentrums eine freudige Abwechslung zu bieten und sie aus dem Alltag herauszuholen.

Mit tatkräftiger Unterstützung von Renate Buchfelder, Azubi Sabine Hartwig und Koch Daniel Schmidt wurden in der Cafeteria frische Küchl gebacken und mit Kaffee serviert. Nach einer herzlichen Begrüßung durch die Pflegedienstleitung Sonja Rummler-Trinkner, ergriff Hermine Strunz das Wort.

Lustig ist die Fasenacht, wenn mei Mutter Küchl bacht,
wenn sie aber keine bacht, pfeif i auf die Fasenacht.

Dieser Vers steht hinter der Idee. Mit dem Küchl backen sollen sich die Bewohner an frühere Zeiten erinnern, als sie noch selbst Küchl zur Faschingszeit gebacken haben. Der Duft der frisch gebackenen Küchl zog durch das Haus und die Seniorinnen und Senioren hatten sichtlich Freude an dem gelungenen Nachmittag.

Auch für musikalische Unterhaltung wurde gesorgt, durch den Bewohner Bernhard Hösl, der auf seinem Akkordeon heitere Faschingsmelodien spielte.Eine heitere Schunkelrunde rahmte die ganze Aktion ein und bildete einen gelungen Abschluss.

Feen, Hexe und Scheich trafen sich im Märchenreich

 

Wieder einmal war es soweit, dass der Fasching Einzug hielt im St. Michael-Zentrum. Eine liebevoll geschmückte Cafeteria lud am Donnerstag den 11. sowie Freitag den 12. Februar 2010 zum Feiern und Spaßhaben ein.

Gegen 14.45 Uhr eröffnete Einrichtungsleiter Günter Daubenmerkl das närrische Treiben mit einer Willkommensrede und überließ anschießend die Cafeteria dem Sozialteam, das sich dieses Jahr wieder einige besondere Highlights für die Bewohner hat einfallen lassen.

Das diesjährige Motto „Märchenwald“ spiegelte sich bei den verantwortlichen Initiatoren  in ihren Verkleidungen wieder. So erschienen im Saal eine Hexe (PDL Sonja Rummler-Trinkner), zwei Feen (Verwaltungsangestellte Elke Richter und Gerontofachkraft Hermine Strunz) und ein Scheich (Sozialdienst Hans Joachim Grajer), die den Bewohner den Nachmittag mit lustigen Sketchen versüßten.

Für die musikalische Unterstützung sorgte der, bei den Bewohnern sehr beliebte Alleinunterhalter Norbert Fiedler, der mit seinem Akkordeon Schwung und Elan in den Saal brachte. Mit bekannten Faschingslieder, volkstümlichen Schlagern und Evergreens versetzte er den Saal in Stimmung und gab sein Bestes um die Seniorinnen und Senioren zu unterhalten.

Die dargebotenen Sketche, versetzten die Bewohner in wahre Verzückung. Vor allem als „Henriette Grajer“ in einem schicken knappen Kleid mit üppiger Luftballonoberweite und blondgelockter wilder Mähne den Saal betrat, waren alle hellauf begeistert.

Die heitere Büttenrede der Hexe Sonja sorgte ebenfalls für Begeisterung und Entzücken, denn hier wurde so mancher kleiner Makel in liebevolle Worte verpackt. Aber die Hexe hatte nicht nur kleine Lästereien in ihrer Rede zu bieten, sondern lobte auch den Einsatz und das Engagement im Haus.

Fee Hermine hatte für die anwesenden Gäste noch eine erfrischende Abwechslung zu bieten mit dem Bewegungslied “Rucki Zucki“.

Gegen 16.30 Uhr marschierte die Kindergarde des Verein Neustädter Faschingszug e.V. samt Prinzenpaar ein. Nach einer kleinen Ansprache von Prinz Stefan II. und Prinzessin Laura I. an die Bewohner im Saal, zeigte die Kindergarde einen Tanz. Die anschließend dargebotene Tanzeinlage des Funkenmariechens Marie versetzte alle in helle Begeisterung und bewies wieder einmal, wie so eine kleine anmutige Grazie, die Herzen von Jung und Alt erwärmen kann.

Zum Abschluss des Närrischen Treibens im St. Michael-Zentrum, trug Herr Grajer ein Gedicht vor, das die Bewohnerin Ina Völker extra für diesen Anlass geschrieben hatte.

Des Närrischen Treibens Teil zwei, gab es einen Tag später. Für die musikalische Untermalung sorgte diesmal Josef Müllner. Für das leibliche Wohl sorgte die Küche mit einer schmackhaften Gulaschsuppe. Bis in die späten Abendstunden feierten die ausgelassenen Bewohner bei Tanz und Musik.

Diese Faschingsfeier war wieder mal eine gelungene Veranstaltung und wir freuen uns schon aufs nächste Jahre, wenn es wieder heißt Helau und Alaaf.

Diesen Bericht inkl. Büttenrede können Sie auch online in unserer aktuellen Newsletter Ausgabe 01/2010 lesen ….

Die guten alten Zeiten …. Kinonachmittag im St. Michael-Zentrum

Jeden Freitagnachmittag treffen sich filmbegeisterte Bewohner in der Cafeteria im Erdgeschoss, um hier einen Heimatfilm oder Musikfilm zu genießen. Für eineinhalb Stunden schwelgen die betagten Damen und Herren in Erinnerungen, an die Zeit, wo sie zu zweit im Kino saßen und diese Filme sahen.

Schon oft wurde verstohlen das Taschentuch hervorgeholt und mitgefühlt, wenn so manch dramatischer Heimatfilm lief, oder als Heinz Rühmann in „Wenn der Vater mit dem Sohne“ um seinen Sohn kämpfte. Aber es wird auch mit Freuden gelacht, wenn Peter Alexander oder Gunter Philipp mit Scharm und Witz, die Herzen der Zuschauer erfreuen.

Die bekannten und beliebten Schlager und Volkslieder aus den 50er und 60er Jahren, die ein Teil dieser Filme sind, wecken die Erinnerungen an die Jugendzeit und die Bewohner freuen sich jede Woche aus neue auf ihren Kinonachmittag.

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