Archive für 8.2.2010
Vertrauen in die Macht des Wortes
8.2.2010 von Michaela Barth.
Dr. Wenrich Slenczka als neuer Dekan und 1. Pfarrer von St. Michael eingeführt und installiert
Weiden. (wd) Ein “nicht einfaches, aber bestimmt lohnendes, forderndes Amt” habe Dr. Wenrich Slenczka übernommen, betonte Regionalbischof Dr. Hans-Martin Weiss. Beim feierlichen Festgottesdienst installierte der Oberkirchenrat den bisherigen Manchinger Pfarrer als 1. Pfarrer von St. Michael und führte ihn zugleich als Dekan des Dekanatsbezirks Weiden ein.
Dr. Weiss dankte Prodekanin Claudia Paulsen, die in der halbjährigen Vakanz das Dekanat mustergültig geführt habe. Er sieht die Aufgabe des neuen Pfarrers von St. Michael in besonderer Weise in der Nachfolge von Tobias Clausnitzer und dessen Liedtext, “damit die Herzen von der Erden ganz zu Gott gezogen werden”. Leitung und Aufsicht seien die Aufgaben des Dekans, der auf den Zusammenhalt der Gemeinde(n) und auf den Gottesdienst zu achten haben.
“Sie treffen hier auf engagierte und treue Gemeinden”, betonte Dr. Weiss, als er den räumlichen Zuständigkeitsbereich des Dekans umriss, der von Speichersdorf bis Wernberg von Waldsassen bis Vilseck reiche.
Verlässlicher Begleiter
“Ich wünsche, dass Sie Ihrer Gemeinde ein verlässlicher und treuer Begleiter sind. Uns wünsche ich im dienstlichen Miteinander, dass uns Kraft und Ideen nicht ausgehen, wie wir einigen dieser Gemeinden einen neuen Pfarrer vermitteln können.” Er forderte die Kirchenvorsteher, die Mitglieder des Dekanatsausschusses und der -synode sowie die Pfarrer auf, Dr. Slenczka als Pfarrer und Dekan anzunehmen und ihn zu unterstützen. Dekan Walter Kotschenreuther (Cham) verlas die Urkunde von Landesbischof Johannes Friedrich.
Dann wandte sich Dr. Weiß an Dr. Slenczka: “Führe Dein Amt in der Furcht Gottes, mit Liebe und Treue. Knie’ nieder, damit wir Dich durch das Auflegen der Hände segnen.”
Es sei ein unruhiger Tag, räumte Dr. Slenczka in seiner ersten Predigt in St. Michael ein. Doch das Wort Gottes helfe, Ruhe zu finden. Damit meine er nicht das “alle Viere von sich strecken”, das sicherlich auch zum Ruhe finden gehöre. Diese Ruhe müsse jedoch tiefer gehen und von Gott selber kommen. “Sein Wort geht tiefer in unser Leben, durchdringt alle Dimensionen, gehe ins Herz.” Es habe Bestand auch in der Zeit der Arbeit, in der jeder Leistung bieten müsse, in der jeder jeden bewerte.
Ruhe durch Gottvertrauen
Entscheidend sei die Ruhe gegenüber Gott. Sein Wort decke auf, was im Verborgenen liege. Damit stehe es dem Menschen mit seinen Fehlern kritisch gegenüber. Es präge das Gewissen, zeige das schlechte Gewissen, sei wie ein Schwert. Es wirke wie Musik, die Körper und Seele in Bewegung setze, bringe Gutes, führe zur Ruhe, “denn vor Gott lässt sich nichts verstecken”. Wenn Gott Verborgenes aufdecke, dann um den Menschen zu retten, zu helfen. “Er heilt uns wie ein Chirurg. Er schneidet hinein in unser Gewissen, um das herauszunehmen, was nicht zum Menschen gehört, um uns zu befreien und zu vergeben.” Es sei das Vertrauen auf das Wort Gottes, das Vergebung bringe und damit Ruhe schaffe.
“In der Überzeugung, dass Gottes Wort lebendig und kräftig ist, übernehme ich dieses Amt, bei dem ich auch ein Hörender sein will”, betonte der neue Dekan.
Von (wd) | 08.02.2010 | Netzcode: 2185865 | Weiden
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“Papa lernt Dekan”
8.2.2010 von Michaela Barth.
Familie Slenczka in Weiden bei Empfang herzlich begrüßt
Endlich ist er da, der neue Dekan und 1. Pfarrer von St. Michael. Die evangelischen Christen feierten den Sonntag als großen Festtag. Und mit ihnen viele Vertreter des öffentlichen Lebens, angeführt von MdL Annette Karl und OB Kurt Seggewiß. “Ich freue mich, dass Sie angekommen sind”, betonte Seggewiß.
“Sie haben wirklich Gottvertrauen, wenn Sie in diesem Amt noch von Ruhe sprechen.” Spontanen Applaus erhielt Seggewiß, als er Organist Hanns-Friedrich Kaiser sowie den Posaunenchören unter Leitung von Karl Bäumler für die stilvolle und tolle musikalische Gestaltung des Festgottesdienstes dankte. Er hoffe auf eine gute Zusammenarbeit mit Dr. Wenrich Slenczka (45). Herzlich begrüßte Regionaldekan Gerhard Pausch den Dekan. Walter Kotschenreuther aus Cham bot brüderlichen Rat der Dekane im Kirchenkreis an.
Dr. Ehrenfried Lachmann, Vertrauensmann des Kirchenvorstands, bat die Familie Slenczka, die Veränderungen zu akzeptieren, die mit der Aufgabe in Weiden verbunden sei. “Für die Kinder hieß es in den letzten Monaten: Papa lernt Dekan.” “Auch wir sind gespannt und in gewisser Erwartung, was sich verändern und ergänzen lässt.”
von (wd) / 08.02.1010 / Netzcode: 2186093 / Weiden
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Slenczka neuer Dekan in Weiden
8.2.2010 von Michaela Barth.
Weiden. (wd) Der evangelische Pfarrer Dr. Wenrich Slenczka aus Manching bei Ingolstadt ist neuer Dekan für den evangelischen Dekanatsbezirk Weiden. Mit einem Festgottesdienst am Sonntag führte der Regensburger Regionalbischof Dr. Hans-Martin Weiss den 45-jährigen Theologen in sein Amt ein. Slenczka ist Nachfolger von Wolfgang Scheidel, der im vergangenen Jahr von seinem Amt zurückgetreten war. In dem flächenmäßig großen Dekanat Weiden, das von Wernberg bis in den Landkreis Bayreuth, von Waldsassen bis Vilseck reicht,leben rund 31 000 Protestanten in 35 Gemeinden.In der Antrittspredigt ging der Dekan auf die Bedeutung der Ruhe ein, die der erlebe, der auf die Kraft des Wortes Gottes vertraue. Slenczka ist verheiratet und Vater von vier Kindern im Alter zwischen fünf und zwölf Jahren.
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