Archive für Februar 2010
Neuer Dekan in Weiden i. d. Opf
24.2.2010 von Michaela Barth.
Antrittsbesuch von Herrn Dekan Dr. Wenrich Slenczka beim Oberbürgermeister.
Heute stattete Weidens neuer Dekan Dr. Wenrich Slenczka (45) beim Weidener Oberbürgermeister im Neuen Rathaus seinen Antrittsbesuch ab.
Zusammen mit einem Buch über die Stadt Weiden i. d. OPf. wünschte Kurt Seggewiß einen guten Start und freute sich über eine gute Zusammenarbeit mit der Stadt Weiden i. d. OPf.
Bevor Dr. Sleczka als Dekan die Nachfolge von Wolfgang Scheidel in Weiden antrat, war er Pfarrer in Manching bei Ingolstadt. Mit seiner Frau, ebenfalls Pfarrerin hat er 4 Kinder im Alter von 5 bis 12 Jahren. Der Dekanatsbezirk Weiden umfasst ca. 31.000 Protestanten in 35 Gemeinden und reicht von Wernberg bis in den Landkreis Bayreuth und von Waldsassen bis Vilseck.
Seine Laufbahn führte ihn auch nach St. Petersburg. Dr. Slenczka spricht fließend Russisch, was für die Betreuung russlanddeutscher Mitbürger von Vorteil ist.
In den Osterferien zieht er mit seiner Familie nach Weiden i. d. OPf., wo derzeit im Pfarrhof alle Vorbereitungen dafür getroffen werden.
OB Kurt Seggewiß wies im Gespräch auch darauf hin, dass die Kirche St. Michael in Weiden mehr ist als eine Kirche. Durch die Max-Reger-Orgel ist St. Michael darüber hinaus eine Begegnungsstätte für besondere kulturelle Ereignisse.

OB Kurt Seggewiß, Dekan Wenrich Slenczka (Bild: Flaschel)
Pressemitteilung der Stadt Weiden i. d. OPf. vom 18.02.2010
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Nur ein Stübchen für den Dekan
22.2.2010 von Michaela Barth.
Pfarrhof wird saniert - Antrittsbesuch von Dr. Wenrich Slenczka bei OB Seggewiß
Der neue Dekan ist zwar bereits in Amt und Würden. Aber er ist noch nicht ganz in Weiden angekommen: Der Pfarrhof von Dr. Wenrich Slenczka wird derzeit “energetisch” aufgerüstet. Noch wohnt er in einem “Stübchen”. In den Osterferien wird die Familie von Manching nach Weiden umziehen, berichtete Dr. Slenczka bei seinem Antrittsbesuch im Neuen Rathaus. “Meine Kinder werden schon ein bisschen zu knabbern haben.”
Bei OB Kurt Seggewiß traf er auf einen nahezu vertrauten Gesprächspartner. Der Oberbürgermeister war Ehrengast bei der feierlichen Einführung und Installation des ersten Pfarrers von St. Michael und Dekans im Dekanatsbezirk Weiden sowie beim anschließenden Empfang. Seggewiß empfahl dem Geistlichen, der für 35 000 evangelisch-lutherische Christen zwischen Speichersdorf und Wernberg, Waldsassen und Vilseck zuständig ist, Geduld mit den “wirklich ganz netten” Oberpfälzern aufzubringen. “Harte Schale, weicher Kern. Mit ihnen muss jeder offen und ehrlich umgehen.”
Slenczka kennt bisher nur die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg - “aus Kindertagen”. Er fühle sich in Weiden “auf Händen getragen” und habe sich in die Geschichte einiger Gemeinden eingelesen. Eine Besonderheit sei das Simultaneum, das über viele Jahre das Leben prägte. Deshalb passe das Thema Ökumene der Landessynode, die vom 21. bis zum 25. März in Weiden tage, auch besonders. Er wolle in den nächsten Monaten vor allem “hinschauen und hinhören”. Das Hinhören gelte auch für die Max-Reger-Orgel in St. Michael.
“Die Orgel war auch ein Kraftakt der Region”, betonte OB Seggewiß, der auf die zahlreichen Verknüpfungen zwischen Kirche und Stadt hinwies. Dafür stehe gerade die Diakonie, die als Träger sozialer Maßnahmen für die Stadt ein wichtiger und verlässlicher Partner sei. “Wir sind gerade dabei, eine zweite Integrationsfirma zu gründen, die Menschen mit psychischen Belastungen eine Stelle anbieten kann.”
Von (wd) | 19.02.2010 | Netzcode: 2206049 | Weiden
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Bewegung mit Musik … Fit auch im Alter
19.2.2010 von Michaela Barth.
Jeden Mittwoch trifft sich der „Fitness Club“ des St. Michael-Zentrums ab 10.00 Uhr, um sich zum Rhythmus der Musik zu bewegen. Gerade im Alter ist es wichtig nicht zu „rosten“ und so sorgen die gymnastischen Bewegungen für einen adäquaten Ausgleich.

Gerontofachkraft Hermine Strunz sorgt mit ihrem Ideenreichtum für Abwechslung im wöchentlichen Ablauf und wird dabei tatkräftig von Renate Buchfelder und Azubi Sabine Hartwig unterstützt.
Gemeinsam bewegten sich die Bewohner, zu dem bekannten Volkslied „Wenn alle Brünnlein fließen“. Die Bewegungen, abgestimmt auf die einzelnen Strophen des Liedes, waren zuvor von Hermine Strunz vorgeführt worden.
Diesmal fand die Gymnastikstunde am Aschermittwoch statt und so wurde gleich die Gelegenheit genutzt, um den Fasching einzugraben. Die abdekorierten Luftballons wurden an die Teilnehmer verteilt. Und symbolisch für den Kehraus wurden die bunten Ballons durch kräftiges Drücken und Quetschen zum Platzen gebracht.

Danach wurden bunte Tücher verteilt, und zu dem Evergreen „Que Sera, Sera“ wurden diese rhythmisch hin und her geschwungen. Beim „Handplattlerlied“ klatschten die Hände der Bewohner mal links, mal rechts oder über Kreuz auf die Oberschenkel. Diese heitere Übung bereitete sichtlich Freude.

Aber auch die Beinbewegung kam nicht zu kurz, mit Hilfe eines großen Gymnastikballes spielten die im Kreis sitzenden Seniorinnen und Senioren „Sitzfußball“.

Hier geschieht alles zwanglos, jeder so wie er kann. Es wird auf die Handicaps der einzelnen Personen Rücksicht genommen, so dass der Spaßfaktor nicht zu kurz kommt.
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Lustig ist die Fasenacht, wenn mei Mutter Küchl bacht …
19.2.2010 von Michaela Barth.
Am Rosenmontag lud Gerontofachkraft Hermine Strunz zum Küchl backen ein, um den Bewohnern des St. Michael-Zentrums eine freudige Abwechslung zu bieten und sie aus dem Alltag herauszuholen.

Mit tatkräftiger Unterstützung von Renate Buchfelder, Azubi Sabine Hartwig und Koch Daniel Schmidt wurden in der Cafeteria frische Küchl gebacken und mit Kaffee serviert. Nach einer herzlichen Begrüßung durch die Pflegedienstleitung Sonja Rummler-Trinkner, ergriff Hermine Strunz das Wort.
Lustig ist die Fasenacht, wenn mei Mutter Küchl bacht,
wenn sie aber keine bacht, pfeif i auf die Fasenacht.
Dieser Vers steht hinter der Idee. Mit dem Küchl backen sollen sich die Bewohner an frühere Zeiten erinnern, als sie noch selbst Küchl zur Faschingszeit gebacken haben. Der Duft der frisch gebackenen Küchl zog durch das Haus und die Seniorinnen und Senioren hatten sichtlich Freude an dem gelungenen Nachmittag.

Auch für musikalische Unterhaltung wurde gesorgt, durch den Bewohner Bernhard Hösl, der auf seinem Akkordeon heitere Faschingsmelodien spielte.Eine heitere Schunkelrunde rahmte die ganze Aktion ein und bildete einen gelungen Abschluss.
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Feen, Hexe und Scheich trafen sich im Märchenreich
19.2.2010 von Michaela Barth.
Wieder einmal war es soweit, dass der Fasching Einzug hielt im St. Michael-Zentrum. Eine liebevoll geschmückte Cafeteria lud am Donnerstag den 11. sowie Freitag den 12. Februar 2010 zum Feiern und Spaßhaben ein.

Gegen 14.45 Uhr eröffnete Einrichtungsleiter Günter Daubenmerkl das närrische Treiben mit einer Willkommensrede und überließ anschießend die Cafeteria dem Sozialteam, das sich dieses Jahr wieder einige besondere Highlights für die Bewohner hat einfallen lassen.
Das diesjährige Motto „Märchenwald“ spiegelte sich bei den verantwortlichen Initiatoren in ihren Verkleidungen wieder. So erschienen im Saal eine Hexe (PDL Sonja Rummler-Trinkner), zwei Feen (Verwaltungsangestellte Elke Richter und Gerontofachkraft Hermine Strunz) und ein Scheich (Sozialdienst Hans Joachim Grajer), die den Bewohner den Nachmittag mit lustigen Sketchen versüßten.

Für die musikalische Unterstützung sorgte der, bei den Bewohnern sehr beliebte Alleinunterhalter Norbert Fiedler, der mit seinem Akkordeon Schwung und Elan in den Saal brachte. Mit bekannten Faschingslieder, volkstümlichen Schlagern und Evergreens versetzte er den Saal in Stimmung und gab sein Bestes um die Seniorinnen und Senioren zu unterhalten.
Die dargebotenen Sketche, versetzten die Bewohner in wahre Verzückung. Vor allem als „Henriette Grajer“ in einem schicken knappen Kleid mit üppiger Luftballonoberweite und blondgelockter wilder Mähne den Saal betrat, waren alle hellauf begeistert.

Die heitere Büttenrede der Hexe Sonja sorgte ebenfalls für Begeisterung und Entzücken, denn hier wurde so mancher kleiner Makel in liebevolle Worte verpackt. Aber die Hexe hatte nicht nur kleine Lästereien in ihrer Rede zu bieten, sondern lobte auch den Einsatz und das Engagement im Haus.
Fee Hermine hatte für die anwesenden Gäste noch eine erfrischende Abwechslung zu bieten mit dem Bewegungslied “Rucki Zucki“.
Gegen 16.30 Uhr marschierte die Kindergarde des Verein Neustädter Faschingszug e.V. samt Prinzenpaar ein. Nach einer kleinen Ansprache von Prinz Stefan II. und Prinzessin Laura I. an die Bewohner im Saal, zeigte die Kindergarde einen Tanz. Die anschließend dargebotene Tanzeinlage des Funkenmariechens Marie versetzte alle in helle Begeisterung und bewies wieder einmal, wie so eine kleine anmutige Grazie, die Herzen von Jung und Alt erwärmen kann.

Zum Abschluss des Närrischen Treibens im St. Michael-Zentrum, trug Herr Grajer ein Gedicht vor, das die Bewohnerin Ina Völker extra für diesen Anlass geschrieben hatte.
Des Närrischen Treibens Teil zwei, gab es einen Tag später. Für die musikalische Untermalung sorgte diesmal Josef Müllner. Für das leibliche Wohl sorgte die Küche mit einer schmackhaften Gulaschsuppe. Bis in die späten Abendstunden feierten die ausgelassenen Bewohner bei Tanz und Musik.

Diese Faschingsfeier war wieder mal eine gelungene Veranstaltung und wir freuen uns schon aufs nächste Jahre, wenn es wieder heißt Helau und Alaaf.
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Die guten alten Zeiten …. Kinonachmittag im St. Michael-Zentrum
19.2.2010 von Michaela Barth.
Jeden Freitagnachmittag treffen sich filmbegeisterte Bewohner in der Cafeteria im Erdgeschoss, um hier einen Heimatfilm oder Musikfilm zu genießen. Für eineinhalb Stunden schwelgen die betagten Damen und Herren in Erinnerungen, an die Zeit, wo sie zu zweit im Kino saßen und diese Filme sahen.
Schon oft wurde verstohlen das Taschentuch hervorgeholt und mitgefühlt, wenn so manch dramatischer Heimatfilm lief, oder als Heinz Rühmann in „Wenn der Vater mit dem Sohne“ um seinen Sohn kämpfte. Aber es wird auch mit Freuden gelacht, wenn Peter Alexander oder Gunter Philipp mit Scharm und Witz, die Herzen der Zuschauer erfreuen.
Die bekannten und beliebten Schlager und Volkslieder aus den 50er und 60er Jahren, die ein Teil dieser Filme sind, wecken die Erinnerungen an die Jugendzeit und die Bewohner freuen sich jede Woche aus neue auf ihren Kinonachmittag.

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Gemeinsames Frühstück in der Sonnenstube
10.2.2010 von Michaela Barth.
Von Montag bis Freitag trifft sich die Frühstücksgruppe in der Sonnenstube im Untergeschoss des St. Michael-Zentrums. Bereits ab 7.00 Uhr bereitet Gerontofachkraft Hermine Strunz alles für das gemeinsame Frühstück vor. Bei Ihren Vorbereitungen wird Sie tatkräftig von Renate Buchfelder unterstützt.
Nach und nach werden die Bewohner von den Stationen gebracht und an den reichhaltig gedeckten Tisch gesetzt. Gegen 7.30 Uhr beginnt die kleine Gruppe von elf Personen mit dem Frühstück. Frisches Obst, Brot, Toast, Semmeln, Hörnchen, Joghurt, Marmelade, Honig, Frischkäse, Wurst und Käse … alles was das Herz begehrt wird angeboten, dazu können die Bewohner Saft, Tee oder Kaffee genießen.
Durch dieses Esstraining in der aktivierenden Frühstücksgruppe sollen Bewohner mit eingeschränkter Alltagskompetenz wieder zum selbstständigen Essen geführt werden. Sie können nach eigenen Wünschen aus dem reichhaltigen Angebot auswählen, was sie auch tun. An einer Tafel steht der Tag und das Datum, als kleine Gedankenstütze für die Bewohner.
Während des gesamten Frühstücksprozesses werden die Sinne trainiert und gefördert. Statt einem Latz bekommen die Seniorinnen und Senioren Servietten. Durch Hilfestellungen beim Brot schmieren und Essen wird die Motorik gefördert. Auch die visuellen Reize werden aktiviert, durch das Sehen, der zur Auswahl stehenden Speisen und Getränke oder durch das frische Aufbrühen des Kaffees.

Bewohner mit eingeschränkter Alltagskompetenz lernen hier wieder selbstständig zu essen. Die Anwesenheit der Pflegefachkräfte vermittelt Sicherheit und Geborgenheit, was sich in den Gesichtern der Bewohner widerspiegelt. Es ist immer jemand da, der Hilfestellung gibt und sich um die Bedürfnisse kümmert. Die Ruhe, die Hermine Strunz und Renate Buchfelder ausstrahlen, steigert das Wohlbefinden, und es wird mit Genuss und Freude gegessen.
Auch wird auf die Eigenheiten der einzelnen Personen eingegangen, da zu jedem Bewohner eine Essbiografie vorliegt. Hier sind die Vorlieben zu finden, was früher gern gegessen wurde, z.B. wenn jemand keine Butter mag, sondern lieber frischen Quark. Es wird reichlich Abwechslung geboten, falls sich neue Vorlieben im Alter entwickeln. An diesem liebevoll gedeckten Frühstückstisch haben die Seniorinnen und Senioren, die Wahl zu essen auf was sie gerade Appetit haben.
Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages, betont Gerontofachkraft Hermine Strunz. Ein reichhaltiges und ausgewogenes Frühstück gibt psychische Kraft für den gesamten Tag. In der Sonnenstube wird sich Zeit genommen zum Essen, mit Ruhe und Gelassenheit wird hier der Tag begonnen.
Im Anschluss an das Frühstück folgt gegen 9.15 Uhr die aktivierende Zeitungsrunde. Hier wird aus der Zeitung vorgelesen, über den Tag gesprochen und Lieder gesungen, die von Schwester Renate an der Gitarre begleitet werden. Das Klatschen zum Takt fördert wiederum die Motorik der Bewohner und die bekannten Lieder wecken Erinnerungen an frühere Tage. Das Programm richtet sich nach der jeweiligen Tagesform der Bewohner.
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Vertrauen in die Macht des Wortes
8.2.2010 von Michaela Barth.
Dr. Wenrich Slenczka als neuer Dekan und 1. Pfarrer von St. Michael eingeführt und installiert
Weiden. (wd) Ein “nicht einfaches, aber bestimmt lohnendes, forderndes Amt” habe Dr. Wenrich Slenczka übernommen, betonte Regionalbischof Dr. Hans-Martin Weiss. Beim feierlichen Festgottesdienst installierte der Oberkirchenrat den bisherigen Manchinger Pfarrer als 1. Pfarrer von St. Michael und führte ihn zugleich als Dekan des Dekanatsbezirks Weiden ein.
Dr. Weiss dankte Prodekanin Claudia Paulsen, die in der halbjährigen Vakanz das Dekanat mustergültig geführt habe. Er sieht die Aufgabe des neuen Pfarrers von St. Michael in besonderer Weise in der Nachfolge von Tobias Clausnitzer und dessen Liedtext, “damit die Herzen von der Erden ganz zu Gott gezogen werden”. Leitung und Aufsicht seien die Aufgaben des Dekans, der auf den Zusammenhalt der Gemeinde(n) und auf den Gottesdienst zu achten haben.
“Sie treffen hier auf engagierte und treue Gemeinden”, betonte Dr. Weiss, als er den räumlichen Zuständigkeitsbereich des Dekans umriss, der von Speichersdorf bis Wernberg von Waldsassen bis Vilseck reiche.
Verlässlicher Begleiter
“Ich wünsche, dass Sie Ihrer Gemeinde ein verlässlicher und treuer Begleiter sind. Uns wünsche ich im dienstlichen Miteinander, dass uns Kraft und Ideen nicht ausgehen, wie wir einigen dieser Gemeinden einen neuen Pfarrer vermitteln können.” Er forderte die Kirchenvorsteher, die Mitglieder des Dekanatsausschusses und der -synode sowie die Pfarrer auf, Dr. Slenczka als Pfarrer und Dekan anzunehmen und ihn zu unterstützen. Dekan Walter Kotschenreuther (Cham) verlas die Urkunde von Landesbischof Johannes Friedrich.
Dann wandte sich Dr. Weiß an Dr. Slenczka: “Führe Dein Amt in der Furcht Gottes, mit Liebe und Treue. Knie’ nieder, damit wir Dich durch das Auflegen der Hände segnen.”
Es sei ein unruhiger Tag, räumte Dr. Slenczka in seiner ersten Predigt in St. Michael ein. Doch das Wort Gottes helfe, Ruhe zu finden. Damit meine er nicht das “alle Viere von sich strecken”, das sicherlich auch zum Ruhe finden gehöre. Diese Ruhe müsse jedoch tiefer gehen und von Gott selber kommen. “Sein Wort geht tiefer in unser Leben, durchdringt alle Dimensionen, gehe ins Herz.” Es habe Bestand auch in der Zeit der Arbeit, in der jeder Leistung bieten müsse, in der jeder jeden bewerte.
Ruhe durch Gottvertrauen
Entscheidend sei die Ruhe gegenüber Gott. Sein Wort decke auf, was im Verborgenen liege. Damit stehe es dem Menschen mit seinen Fehlern kritisch gegenüber. Es präge das Gewissen, zeige das schlechte Gewissen, sei wie ein Schwert. Es wirke wie Musik, die Körper und Seele in Bewegung setze, bringe Gutes, führe zur Ruhe, “denn vor Gott lässt sich nichts verstecken”. Wenn Gott Verborgenes aufdecke, dann um den Menschen zu retten, zu helfen. “Er heilt uns wie ein Chirurg. Er schneidet hinein in unser Gewissen, um das herauszunehmen, was nicht zum Menschen gehört, um uns zu befreien und zu vergeben.” Es sei das Vertrauen auf das Wort Gottes, das Vergebung bringe und damit Ruhe schaffe.
“In der Überzeugung, dass Gottes Wort lebendig und kräftig ist, übernehme ich dieses Amt, bei dem ich auch ein Hörender sein will”, betonte der neue Dekan.
Von (wd) | 08.02.2010 | Netzcode: 2185865 | Weiden
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“Papa lernt Dekan”
8.2.2010 von Michaela Barth.
Familie Slenczka in Weiden bei Empfang herzlich begrüßt
Endlich ist er da, der neue Dekan und 1. Pfarrer von St. Michael. Die evangelischen Christen feierten den Sonntag als großen Festtag. Und mit ihnen viele Vertreter des öffentlichen Lebens, angeführt von MdL Annette Karl und OB Kurt Seggewiß. “Ich freue mich, dass Sie angekommen sind”, betonte Seggewiß.
“Sie haben wirklich Gottvertrauen, wenn Sie in diesem Amt noch von Ruhe sprechen.” Spontanen Applaus erhielt Seggewiß, als er Organist Hanns-Friedrich Kaiser sowie den Posaunenchören unter Leitung von Karl Bäumler für die stilvolle und tolle musikalische Gestaltung des Festgottesdienstes dankte. Er hoffe auf eine gute Zusammenarbeit mit Dr. Wenrich Slenczka (45). Herzlich begrüßte Regionaldekan Gerhard Pausch den Dekan. Walter Kotschenreuther aus Cham bot brüderlichen Rat der Dekane im Kirchenkreis an.
Dr. Ehrenfried Lachmann, Vertrauensmann des Kirchenvorstands, bat die Familie Slenczka, die Veränderungen zu akzeptieren, die mit der Aufgabe in Weiden verbunden sei. “Für die Kinder hieß es in den letzten Monaten: Papa lernt Dekan.” “Auch wir sind gespannt und in gewisser Erwartung, was sich verändern und ergänzen lässt.”
von (wd) / 08.02.1010 / Netzcode: 2186093 / Weiden
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Slenczka neuer Dekan in Weiden
8.2.2010 von Michaela Barth.
Weiden. (wd) Der evangelische Pfarrer Dr. Wenrich Slenczka aus Manching bei Ingolstadt ist neuer Dekan für den evangelischen Dekanatsbezirk Weiden. Mit einem Festgottesdienst am Sonntag führte der Regensburger Regionalbischof Dr. Hans-Martin Weiss den 45-jährigen Theologen in sein Amt ein. Slenczka ist Nachfolger von Wolfgang Scheidel, der im vergangenen Jahr von seinem Amt zurückgetreten war. In dem flächenmäßig großen Dekanat Weiden, das von Wernberg bis in den Landkreis Bayreuth, von Waldsassen bis Vilseck reicht,leben rund 31 000 Protestanten in 35 Gemeinden.In der Antrittspredigt ging der Dekan auf die Bedeutung der Ruhe ein, die der erlebe, der auf die Kraft des Wortes Gottes vertraue. Slenczka ist verheiratet und Vater von vier Kindern im Alter zwischen fünf und zwölf Jahren.
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