Archive für 21.12.2009

Alle Jahre wieder …. Adventszeit im St. Michael-Zentrum

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Mit dem Advent beginnt die besinnliche Zeit, wo sich alt und jung auf das Weihnachtsfest vorbereiten und versuchen trotz all der Hektik der heutigen Zeit Ruhe und Kraft zu finden. Im Weidener St. Michael-Zentrum werden die Bewohner alljährlich an den vier Adventssonntagen auf die Weihnachtszeit eingestimmt.

Advent, Advent das erste Lichterl brennt …

Mit Glühwein, Punsch, Stollen und Plätzchen gestärkt, erfreuten sich die Senioren und Seniorinnen am ersten Adventssonntag an drei kleinen Geschichten „Die Vier Kerzen“, „Das schönste Herz“ und „Das Weihnachtsgeschenk“, die von Frau Richter vorgetragen wurden.

Als musikalische Unterstützung erschallte ein Baritonhorn, gespielt von Frau Suckart, die den anwesenden Bewohnern mit traditionellen Weihnachtsmelodien wie „Süßer die Glocken nie klingen“ oder „Es wird schon gleich dunkel“ den Nachmittag versüßte.

Advent, Advent das zweite Lichterl brennt …

Am zweiten Advent erschien Herr Grajer in Begleitung der „Seebauer Möidler“, die mit Gesang und Akkordeonklängen die Cafeteria in weihnachtliche Stimmung versetzten. Mit traditioneller Stubenmusik erwärmten die Geschwister Marga und Marille die Herzen der zahlreich erschienenen Bewohner. Nach dem musikalischen Einstieg, sang man gemeinsam Lieder „Morgen Kinder wird’s was geben“, „Es wird schon gleich dunkel“,  „Oh Tannenbaum“, Lasst uns froh und munter sein“, Leise rieselt der Schnee“ und „Alle Jahre wieder“. 

Andächtig lauschten die Bewohner den vorgetragenen Geschichten „Advent die Zeit der Vorfreude“, „Woher der Schnee seine Farbe hat“ und „Die Weihnachtsmaus“. Zum Abschluss verzauberten Marille an der steirischen Knopfharmonika und Marga die Senioren nochmals mit weihnachtlichen Klängen, denen andächtig gelauscht wurde.

 Von draus vom Walde kommt er her …

Nicht nur bei Kindern ist er beliebt, sondern auch bei den Bewohnern des St. Michael-Zentrums, der Nikolaus. Gegen 16.00 Uhr versammelten sich die im Herzen jung gebliebenen Senioren und Seniorinnen in der Cafeteria und warteten bei Plätzchen, Stollen und Glühwein auf den heiligen Nikolaus. Es wurden gemeinsam Lieder gesungen und Einrichtungsleiter Günter Daubenmerkl trug Theodor Storms „Von draus vom Walde komm ich her“ vor.

Die Bewohner lauschten der Geschichte vom „entführten Nikolaus“, die Frau Rummler vorlas um das Warten zu verkürzen. Draußen wurde es immer dunkler und dann war es soweit der Nikolaus und sein Helfer Santa Claus betraten den Saal. Der Bischof schlug sein goldenes Buch auf und las ein Gedicht vor, das Frau Völker, eine Bewohnerin des Hauses geschrieben hatte. Danach ging der Nikolaus von Tisch zu Tisch und überreichte jedem ein kleines Säckchen gefüllt mit Apfel, Mandarine, Nüssen und einer schokoladigen Miniaturausgabe seiner selbst.

Die Bewohner, die aus gesundheitlichen Gründen, nicht in der Cafeteria anwesend sein konnten besuchte der Bischof Nikolaus samt seinem Begleiter Santa Claus auf den Zimmern und überreichte auch ihnen ein gefülltes Säckchen und sprach Mut und Trost zu.

Advent, Advent das dritte Lichterl brennt …

Wie schnell die Zeit vergeht, das ganze Jahr wartet und freut man sich auf die Weihnachtszeit und ist sie dann da, verrinnt sie wie im Fluge. Am dritten Adventsnachmittag unterhielt Frau Rummler die Bewohner des Hauses. Zum Beginn sang man gemeinsam „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“.  Danach lauschten alle andächtig der Geschichte vom umgestürzten Lamettabaum, der einer steifen Weihnachtsgesellschaft einen vergnügten Abend bescherte.

Auch die „Silbergeschichte“ in der ein alter Puppenwagen durch den Anstrich mit silberner Farbe in neuen Glanz erschien, lies den weihnachtlichen Geist auf die Zuhörer überspringen. „Vom Himmel hoch, da komm ich her“ ertönte es  anschließend durch den Raum und mit Toni Laurers heiterer Geschichte “Apfent“ endete der Nachmittag.

„Freude, Freude“ ein Kindermusical zu Weihnachten

Ein besonderes adventliches Schmankerl erlebten die betagten Damen und Herren des St. Michael-Zentrums am Samstag den 19. Dezember. Der evangelische Kinderchor Mantel führte unter der Leitung von Erika Piehler ein fantastisches Krippenspiel in Form eines Musicals auf. Begleitet und unterstützt  wurden die Kinder von Johannes Grill am Klavier.

Die kleinen Entertainer verstanden es, die Herzen der anwesenden Bewohner zu erfreuen und bescherten allen einen unvergessenen Nachmittag.  Auf der kleinen Bühne die aufgebaut worden war, zeigten sich die Kleinen ganz groß und präsentierten ihr gesangliches und schauspielerisches Können.

Advent, Advent das vierte Lichterl brennt …

Den vierten und letzten Adventssonntag gestaltete die Bläsergruppe des St. Michael-Zentrums. Gegen 15.30 Uhr hatten sich die Bewohner des Hauses in der hauseigenen Kapelle versammelt, um gemeinsam den weihnachtlichen Melodien des siebenköpfigen Bläserensembles zu lauschen.

Nach der musikalischen Begrüßung, folgte eine kleine Ansprache von Einrichtungsleiter Günter Daubenmerkl. Das anschließende Konzert begeisterte die erschienenen Zuhörer, neben klassischen Weihnachtsmelodien, erschallten auch Lieder wie „Süßer die Glocken nie klingen“, „Joy to the World“ und „Fröhliche Weihnacht überall“. Zwischendrin las Herr Daubenmerkl  die Geschichte vom „umgefallenen Weihnachtsbaum“  vor. Beim letzten Lied „Oh du fröhliche“ stimmten die Bewohner in den Klang der Trompeten und Posaunen mit ein. Der letzte Adventsnachmittag 2009 endete mit einigen warmherzigen Worten von Herrn Daubenmerkl, die er sowohl an seine Bläserkollegen, als auch an die erschienen Gäste richtete.

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