Archive für Juli 2008
Fest für die Gründer der Diakonie
8.7.2008 von Michaela Barth.
Von (uz) | 08.07.2008 | Netzcode: 1451404 Weiden
Gemeinde St. Michael erinnert an Hinrich Wichern und Wilhelm Löhe - Neues Logo
Weil die beiden Gründungsväter der Diakonie, die Theologen Hinrich Wichern und Wilhelm Löhe, vor genau 200 Jahren geboren sind, stellte die Kirchengemeinde von St. Michael ihr Michaelsfest unter das Thema Diakonisches Werk. Präsentiert wurde auf dem Pfarrplatz auch das neue violette und dunkelblaue Logo der Diakonie.
Den ökumenischen Geist unterstrich die Teilnahme des Katholischen Frauenbundes, der gleichzeitig auch für den “Dritte Weltladen” Pate stand. Zudem war Amnesty International mit einem Chinesischen Drachen vor Ort. Alle Einrichtungen der Diakonie präsentierten sich mit Ständen und Ausstellungen, darunter das Therapiezentrum St. Michael, die Kurzzeitpflege und das Eleonore- Sindersberger-Altenheim.
Gute Taten erlost
Es war Puzzlearbeit für die Besucher, die Fahne der Diakonie nachzustellen. 15 Puzzlestücke waren mit Nummern versehen. Die Preise waren gute Taten, welche die Gewinner einlösen sollten: Krankenbesuche oder Einkäufe für das Frauenhaus.
Den Vormittagsgottesdienst zelebrierten Pfarrer Dominic Naujoks und Hans-Martin Meuß. Der Christliche Verein junger Menschen (CVJM) kümmerte sich um die Kinderbetreuung. Für die musikalische Umrahmung zeichneten Runa Turya und U:P.B.Q. verantwortlich.
Pfarrer Meuß erläuterte die Geschichte des fränkischen Diakonissenvaters Löhe, der als Pfarrer in Neuendettelsau wirkte. Die dortige Diakonie sei mit 6000 Mitarbeitern der größte Diakonische Arbeitgeber Bayerns. Pfarrer Löhe zeichnete unter anderem verantwortlich für das “Rauhe Haus”, ein Hort für verwahrloste und schwererziehbare Kinder.
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