Archive für 18.6.2008

Tag der Offenen Tür im St. Michael Zentrum

Am vergangenen Sonntag, dem 15. Juni 2008 war es endlich soweit. Wochenlang haben Mitarbeiter und Ehrenamtliche Helfer diesen Tag vorbereitet. Es wurde die Verpflegung besorgt, die teils von Firmen der Region gespendet wurde, die Preise für die Tombola und die Blumen für die Schmückung des St. Michael Zentrums. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an alle, die den Tag der offenen Tür mit ihren Spenden und ihrer Unterstützung ermöglicht haben. 

Trotz der nicht so positiven Wetteraussichten, nutzten viele Besucher die Möglichkeit das St. Michael Zentrum einmal näher zu betrachten und sich einen Überblick über das vielseitige Angebot zu verschaffen. Im Eingangsbereich erleichterten Wegweiser die Orientierung der Besucher. Empfangen wurden die Besucher von einem Infostand mit Trink- und Aufbaunahrung der Firma Pfrimmer Nutricia.  

Im Stationszimmer im Erdgeschoss führte das Sanitätshaus Urban & Kemmler einen Gesundheitscheck durch, hier konnte man sowohl den Blutdruck und Blutzucker, als auch den Venendruck messen lassen, was von vielen Besuchern gern angenommen wurde. In der Cafeteria wurde von Ilse Stock über Hospiz informiert. 

Über entspannende Hand- und Gesichtmassagen konnten sich die Besucher im Aufenthaltsraum im 3. Obergeschoß freuen, die von Pflegedienstleiterin Frau Rummler-Trinkner durchgeführt wurden. Man konnte sich auf dieser Etage auch über Patientenverfügung von Herrn Grajer informieren lassen und bei Bedarf auch gleich das Formular ausfüllen. 

Wer gerne eine Klangschalentherapie ausprobieren wollte, hatte die Möglichkeit dazu im Untergeschoß des St. Michael Zentrums. Ebenfalls im Untergeschoß wurden Besucher in der Sonnenstube über die Demenzerkrankung informiert.  

Gern wahrgenommen wurden auch die Informationsrunden über das Betreute Wohnen. Herr Daubenmerkl, Leiter des St. Michael Zentrums und Frau Richter führten die Besucher in den zweiten Bauabschnitt, indem die vielen Wohnungsformen des Betreuten Wohnens zu finden sind. Angefangen von netten Appartements, über 2 und 3 Zimmer Wohnungen, bis hinzu zu 4 Zimmerwohnungen ist hier ein umfangreiches Angebot vorhanden.  

Im Seitenflügel des St. Michaels Zentrums mit Eingang in der Esperantostrasse 1 hatten am Tag der Offenen Tür auch die Zahnarztpraxis von Klaus König, das Therapiezentrum von Michael Fritz und das Kosmetik und Nagelstudio Schönheit und mehr geöffnet und stellten sich und ihre Dienstleistungen den Besuchern vor. Auch das neue Computerschulungscenter NT-PC eröffnete seine Räume und informierte über das Angebot.  

Ein großer Anziehungspunkt war die Tombola in der Cafeteria im Erdgeschoss, hier waren die 350 Preise aufgebaut und es wurden fleißig Lose gekauft. Die Geschäfte Weidens haben viele schöne Preise gespendet und machten die Tombola interessant für Bewohner und Besucher. Es gab viele freudige Gewinner. Der Erlös der Tombola wird für die Bewohner des Hauses verwendet, für Anschaffungen, die nicht über die Pflegesatzvereinbarung refinanziert werden können. 

Für das leibliche Wohl der Gäste sorgte Koch und Küchenleiter Herr Wirth mit seinem Team, es gab Kaffee, Kuchen und Torte am Nachmittag und am Abend wurden die Besucher mit Steaks, Schaschliks, Sardinen, Dotsch und Bratwurstsemmeln verpflegt.  

Es war ein gelungener Tag, der den Bewohnern des St. Michael Zentrums Abwechslung und Freude bescherte. Herr Grajer vom Sozialdienst sorgte mit seiner „Quetschn“ im Zelt für das musikalische Wohl und erfreute mit deutschen Volksliedergut und Schlagern. 

Als besondere Gäste erschienen der Behindertenbeauftragte der Stadt Weiden Herr Grundler, die Gleichstellungsbeauftragte Frau Langner und Frau Koller-Girke von der SPD Fraktion. 

Sowohl für die Besucher, die Bewohner, als auch für die Mitarbeiter und ehrenamtlichen Helfern des St. Michael Zentrums war dieser Sonntag eine interessante Erfahrung und es wird sicherlich nicht der letzte Tag der offenen Tür gewesen sein. 

Wollen Sie sich online über das St. Michael Zentrum informieren, besuchen Sie doch die Internetpräsenz http://www.smz-diakonie.de/  

weitere Fotos vom Tag der offenen Tür finden sie hier
http://www.smz-diakonie.de/html/tag_der_offenen_tur.html

Barrierefrei im Alltag
www.barrierefrei-im-alltag.de

Neun rüstige Damen stricken für Bethel

Neun rüstige Damen aus dem St. Michael Zentrum Weiden treffen sich jede Woche Mittwoch, um gemeinsam für die Kleidersammlung für Bethel zu stricken. Sie fertigen Kinderjäckchen, Strampler, Söckchen, Schals, Mützen, Pullover und vieles mehr, die sie dann ein bis zweimal im Jahr spenden. Im Jahr kommen so über 300 Teile zusammen, die die Damen an Herrn Daubenmerkl, Leiter des St. Michael Zentrums und Organisator dieser Aktion übergeben. Sie werden dann nach Vohenstrauss zur Sammelstelle der evangelischen Kirchengemeinde von Pfarrer Peter Peischel gebracht, und von hier aus treten die Kleidungsstücke ihre Reise nach Bethel an. Bereits seit 3 Jahren stricken die Damen der Handarbeitsgruppe unter der Leitung von Frau Jäger für diese Aktion und haben ihre Freude daran, anderen zu helfen. Die jüngste der Handarbeiterinnen ist 73 Jahre alt und das älteste Mitglied der Gruppe ist 92 Jahre jung.

Das Material für die Strickereien kommt von Angehörigen der Damen und anderen Spendern. Da immer Bedarf an Wolle, Stricknadeln, Knöpfen, Reissverschlüssen usw. ist, nehmen die Damen gerne Spenden an, wenn sie also Wolle, Garn, Strick - oder Häkelnadeln, Knöpfe und Reissverschlüsse übrig haben, nicht wegwerfen, sondern schicken sie diese an das St. Michael Zentrum, z. H. Handarbeitsgruppe, Leimbergerstrasse 44, 92637 Weiden oder bringen sie es einfach vorbei wenn sie aus Weiden sind. Gerne holen wir auch die Sachspenden bei ihnen in Weiden ab, einfach eine Mail an webmaster@smz-diakonie.de senden.

Wir von Barrierefrei im Alltag, zugleich auch ehrenamtliche Mitarbeiter des St. Michael Zentrums, haben die Damen besucht und sie bei ihrem Stricken für Bethel fotografiert. Es ist eine gesellige Runde, wo die Damen nebenbei über Gott und die Welt plaudern. Wir waren erstaunt, wie flink und fit die Damen sind und wie geschickt die Maschen durch ihre Finger gleiten. Jeder der möchte, kann sich der fröhlichen Runde anschliessen, das Arbeitsmaterial wird gestellt. Mitbringen sollte man eine Portion Humor und Spass, sowie Strickfertigkeit.

Hier sehen sie die neun Mädels in Aktion:
Frau Jäger, Frau Hettenkofer, Frau Kroha, Frau Pappenberger, Frau Zeller, Frau Hahn, Frau Heiß, Frau Maschuw, Frau Quardokus

weitere Fotos finden sie unter
http://www.smz-diakonie.de/html/stricken_fur_bethel.html

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